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8 Menschen bei Wohnungsbrand verletzt

Großeinsatz in Wittenberge 8 Menschen bei Wohnungsbrand verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Wittenberge sind acht Menschen verletzt worden. Sieben Mieter kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus, ein Feuerwehrmann war umgeknickt. Vermutlich war ein brennender Fernseher der Brandauslöser. So schnell können die Bewohner nicht mehr in die Wohnung zurück. Sie ist einsturzgefährdet.

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Feuerwehrleute löschten das Feuer in der Havelberger Straße Wittenberges.
 

Quelle: Andreas König

Wittenberge.  Acht Bewohner und ein Feuerwehrmann wurden am Donnerstagabend bei einem Wohnungsbrand in Wittenberge verletzt. Während erstere mit Verdacht auf Rauchvergiftung in die Krankenhäuser nach Perleberg und Seehausen gebracht wurden, knickte ein Wittenberger Feuerwehrmann um, als er unter Atemschutz im brennenden Haus war.

Die Wohnung wurde mit Scheinwerfern beleuchtet

Die Wohnung wurde mit Scheinwerfern beleuchtet.

Quelle: Andreas König

Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzleitung war gegen 16.30 Uhr ein Fernsehgerät in einer Wohnung in der Havelberger Straße in Brand geraten. Schnell kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Beißender Qualm breitete sich überall in dem Aufgang des Reihenmietshauses aus. Die Feuerwehren Wittenberge, Weisen und Cumlosen eilten mit insgesamt 37 Kameraden und neun Einsatzfahrzeugen zur Brandstelle. Acht Rettungs- und zwei Notarztwagen rückten aus, um sich der Verletzten anzunehmen.

Unterdessen versuchten die Feuerwehrleute den Brand zu löschen. Parallel dazu suchte ein weiterer Trupp unter Atemschutz die umliegenden Wohnungen nach verletzten Personen ab. „Das ist ein sogenannter Massenanfall an Verletzten“, sagte Einsatzleiter Marcus Giese von der Wittenberger Feuerwehr. Nachdem die rauchgeschädigten Verletzten versorgt waren, traf ein weiterer Rettungswagen ein, der die Feuerwehrleute medizinisch betreuen sollte. Die Verletzung des Wittenberger Feuerwehrmannes stellte sich indessen als nicht schwer heraus.

 Kurz vor 18 Uhr wurde die Rauchentwicklung in der Brandwohnung noch einmal stärker. Die Feuerwehrleute befürchteten, dass die Decke der Wohnung im Erdgeschoss einstürzen könnte.

Die Polizei war am Einsatzort, um die Sicherheit zu gewährleisten und erste Ermittlungen zur Brandursache zu führen. Im Verlauf der Löscharbeiten wurden Getränke und Verpflegung zum Einsatzort gebracht, um die Feuerwehrleute zu versorgen.

Die Mieter der vom Rauch betroffenen Wohnungen können so bald nicht zurückkehren. Neben der Einsturzgefahr hat der Rauch zumindest die an die Brandwohnung angrenzenden Quartiere unbeziehbar gemacht. Mitarbeiter des Ordnungsamtes Wittenberge waren an Ort und Stelle, um die Unterbringung der vom Brand betroffenen Mieter zu sichern.

Von Andreas König

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