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800 Gäste bei Rock im Moor

Boberow 800 Gäste bei Rock im Moor

Ausgelassen feierten Rockfans am Wochenende die 16. Auflage von Rock im Moor. 800 Gäste waren am Freitag und Sonnabend an der Bühne und hörten den insgesamt elf Bands zu. Die entspannte Atmosphäre am Rande des Moor und unter Obstbäumen kommt an und macht den Festivalfans Lust auf mehr.

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Die erste Band hat es immer schwer. Nummergirls animierten die Gäste von der Bühne aus.

Quelle: Jens Wegner

Boberow. Bevor die erste Band am Freitag zum 16. Rock im Moor in Boberow (Gemeinde Karstädt) auf die Bühne kommen, gibt es eine kleine Überraschung für die Gäste. Im vergangenen Jahr hatte eine Blaskapelle für eine zünftige Einstimmung zum Event gesorgt. Diesmal holen die „Black Ladys”, eine Tanzgruppe von acht junge Damen der Karnevalsgesellschaft Berge, die Rock-Fans vom Zeltplatz ab und zeigen vor der Bühne zwei zehn Jahre alte Tänze, die sie extra für Rock im Moor wieder einstudiert haben.

Dann rocken sie los, die Bands des Abend: „Luo”, „Zen Bison”, „Idle Class”, „Rogers” und „DCCM”. Links und rechts der Bühne am Rande des Rambower Moors prangen drei große weiße Buchstaben „RIM”, das offizielle Kürzel und Logo für Rock im Moor. Daneben hängt ein Plakat mit der Aufschrift „Vielfalt ist unsere Zukunft – Schöner leben ohne Nazis” als ein politisches Statement.

Fantastische Abendstimmung am Rande des Moors

Fantastische Abendstimmung am Rande des Moors.

Quelle: Wegner

„An die Leute auf dem Campingplatz: Kommt her”, fordert Veranstalter Christian Ebert zu Beginn des zweiten Abends von der Bühne aus die Besucher auf. „Die erste Band steht schon fast nackt hinter der Bühne. Kommt dichter”, versucht Mitorganisator Schreibi die Gäste zu locken. Die erste Band das Abends hat es immer schwer, wissen sie aus Erfahrung. „Wir starten den zweiten Tag mit einer furiosen Band”, kündigt Ebert „Tritett” an. Die Band hat dem Veranstalter Ebi sogar ein Lied gewidmet. Nummerngirls aus dem Publikum animieren die Zuschauer. Nach Tritett kommen nacheinander „I come from the sun”, „Berlin Blackouts”, „Flüsterlaut”, „Larrikins” und „Depulsor” auf die Bühne. Etwa 800 Leute jeden Alters feieren entspannt zwischen den prall mit Früchten hängenden Obstbäumen am idyllischen Rambower Moor.

Je länger der Abend desto ausgelassener die Stimmung

Je länger der Abend desto ausgelassener die Stimmung.

Quelle: Wegner

„Musik, geile Bands und Bier” sind drei Gründe, warum Sandro Hoffmann aus Groß Pankow zum RIM kam. „Groß Pankow ist nicht weit weg von hier. Ich war schon mal hier. Das ist aber schon eine Weile her. Als wir überlegten was wir heute machen, sagte ein Kumpel, dass doch heute Rock im Moor wäre.” „Fahr’n wir also nach Boberow zu Rock im Moor”, lautete ihr Beschluss. „Die Musik hier ist immer gut”, meint er. „Das stimmt”, bestätigt seine Begleiterin Franziska Schulz aus Pritzwalk. „Ich fühle mich gleich wohl hier”, sagt sie, die das erst Mal dabei ist. Man treffe viele Leute – alte Bekannte und Leute die man schon auf ähnlichen Musik-Events gesehen habe. „Es macht einfach Spaß.”

Immer am ersten Augustwochenende gibt es Rock im Moor. Entstanden ist es aus einer Geburtstagsparty mit zwei Bands. Heute zählt es zu den angesagtesten Musikevents der Prignitz und darüber hinaus. Die Stilrichtungen sind Punk, Rock, Metal und ähnliche Musikrichtungen. Elf Bands traten diesmal auf.

Von Jens Wegner

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