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Prignitz Ab 6. Juli fahren Züge zwischen Pritzwalk und Meyenburg
Lokales Prignitz Ab 6. Juli fahren Züge zwischen Pritzwalk und Meyenburg
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09:14 25.06.2013
Edelgard Schimko legt Wolfgang Brockmann, Katrin Lange und Torsten Uhe (v.l.) die Verträge zur neuen Bahnverbindung vor. Quelle: Beate Vogel
Pritzwalk/Meyenburg

Es gibt wieder eine Bahnverbindung zwischen Pritzwalk und Meyenburg. Ab dem ersten Juliwochenende, 6./ 7. Juli, verkehren die Züge wieder zwischen den Städten. „Die Stadt Pritzwalk, das Amt Meyenburg und der Landkreis haben sich schnell geeinigt, dass der Verkehr an den Wochenenden wieder aufgenommen werden muss“, sagte am Montag im Pritzwalker Bahnhof der stellvertretende Landrat Torsten Uhe. Ein bisschen länger hat es gedauert, einen Weg für die Finanzierung zu finden. Der VBB hatte die Verbindung bekanntlich aus seinem Fahrplan gestrichen.

Am Montag unterschrieben die genannten Parteien zum einen eine Vereinbarung über die Finanzierung und zum anderen einen Vertrag mit der Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP). Bis Dezember 2014 gelten die Verträge. „Wir sind großer Hoffnung, dass diese Verbindung dann mit dem Prignitz-Konzept auch auf andere Art und Weise angeboten werden kann. Die Mobilität muss gesichert werden“, sagte Uhe. Das Land könne nicht alle Angebote nur an Fahrgastzahlen festmachen, sagte Uhe. Er erwarte, dass sich das Land dieser Verantwortung nicht entzieht.

Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann sieht das Angebot, für das sich auch die Stadt Meyenburg stark engagiert hatte, als Daseinsvorsorge. „Jetzt ist unser größter Wunsch, wieder Fahrgäste zu gewinnen.“ Das hofft auch Meyenburgs Amtsdirektorin Katrin Lange: „Wenn man Dinge wie Kino oder Schwimmbad zentralisiert, dann muss man auch dafür sorgen, dass sie an den Wochenende erreichbar sind.“

Für Mathias Tenisson, Geschäftsführer der EGP, ist der Streckenbetrieb vor allem als Infrastrukturbetreiber hochinteressant. „Wir wollen die Verbindungen ja auch für den Güterverkehr behalten. Es wird gerade an Konzepten gearbeitet, Strecken bis hoch nach Rostock zu reaktivieren.“ Das gehe nun einmal nicht von heute auf morgen.

An den monatlichen Gesamtkosten für den Wochenendverkehr auf der Linie RB 74 in Höhe von 3500 Euro beteiligen sich der Kreis mit 2000, die Stadt Pritzwalk mit 1000 und das Amt Meyenburg mit 500 Euro. Vorgesehen sind am Samstag vier Hin- und Rückfahrten, am Sonntag drei Hin- und Rückfahrten. Sie sind auf Anschlusszüge abgestimmt. Ein Zug wird sonntags sogar bis Krakow am See verlängert. Die Prignitzer Wirtschaftsdezernentin Edelgard Schimko hält die Strecke auch für den Elbe-Müritz-Radweg wichtig: „Viele Radler machen gern mal eine Streckenpause und steigen auf den Zug um."

Von Beate Vogel

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