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Abgespeckter Umbau des Feuerwehrdomizils

Meyenburg Abgespeckter Umbau des Feuerwehrdomizils

Mit den aktuellen Plänen für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses der Meyenburger Feuerwehr sind die Brandschützer zufrieden. Das Projekt fällt zwar etwas kleiner aus als ursprünglich geplant. Doch die Beanstandungen der Feuerwehrunfallkasse können damit voll und ganz ausgeräumt werden.

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Bis zum Schlauchturm soll der neue Anbau reichen, rechts davon sollen Parkflächen angelegt werden. Die alten Garagen kommen weg.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Nach der Absage einer 100-prozentigen Förderung aus dem Finanzausgleichsgesetz im vergangenen Jahr gibt es nun wieder Hoffnung für einen Umbau: mithilfe des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFG, die MAZ berichtete). Das Amt als Träger des Brandschutzes und die Feuerwehr Meyenburg wollen nun eine gegenüber den ursprünglichen Planungen abgespeckte Variante umsetzen, erklärte Bauamtsleiterin Uta Nebert auf Nachfrage. Meyenburg bekommt für das Projekt eine Förderung in Höhe von 252 100 Euro.

Zwar steht der konkrete Grundriss noch nicht fest, doch sind die Eckpunkte bereits klar: „Wir konzentrieren uns jetzt darauf, die Mängel zu beseitigen.“ Gemeint sind damit Hinweise der Feuerwehrunfallkasse, die zum einen die Parkplätze vor dem Gerätehaus und zum anderen die Umkleidesituation direkt in der Garage moniert hatte.

Aktuelle Planungen liegen bei der Unfallkasse

Wo jetzt der Schulungs- und Versammlungsraum des Feuerwehrvereins liegt, sollen nun auf der Rückseite Stellplätze angelegt werden, so Nebert. Wo die Garagen stehen, soll ein Anbau errichtet werden, der neue Möglichkeiten für die Umkleide und einen Teil der Werkstatt bietet. „Der Zugang zur Garage erfolgt dann von hinten, so dass die Feuerwehrleute von dort aus direkt in die Fahrzeuge steigen und zum Einsatz fahren können.“ Die sonstigen Vorhaben, die noch Teil des Antrages über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) gewesen waren, müssen wegfallen, so die Bauamtsleiterin.

Eine Abstimmung mit der Feuerwehr hatte es bereits gegeben, erklärte Nebert. „Jetzt liegt der Vorentwurf bei der Feuerwehrunfallkasse“, schilderte sie den Ablauf. Das Amt bereite das Projekt nun soweit vor, dass der Bauantrag gestellt werden kann. „Baubeginn wird wahrscheinlich im nächsten Jahr sein.“ Insgesamt sind laut Nebert 373 000 Euro für das Projekt geplant. „Die Finanzierung ist gesichert über Restmittel aus dem FAG.“

Aktuelle Zufahrt ist ein Problem

Dass der Umbau des Gerätehauses nun nicht so umfangreich ausfällt wie einst geplant, ist für die Feuerwehr kein Problem, versichert Anke Nickold, zweite Stellvertretende Vereinsvorsitzende und Kassenwartin im Verein Freiwillige Feuerwehr Meyenburg. „Feuerwehrtaktisch ist der jetzige Umbau genau das, was wir wollen.“ Die Feuerwehr werde damit gut fahren.

Aus Sicht der Unfallkasse ist vor allem der Anfahrtsweg der Einsatzkräfte bei der derzeitigen Situation ein Problem, erklärt Nickold: Die Brandschützer, die aus Richtung Norden kommen, fahren über die Rathenaustraße in die Hagenstraße und an der Fahrzeughalle vorbei, um ihre Autos links davon, vor dem Versammlungsraum, abzustellen. „Damit kommen wir an den Toren vorbei und das erhöht die Unfallgefahr, wenn die Einsatzfahrzeuge herausfahren.“

Parkflächen auf Höhe der Mietwohnungen

Nun soll von dem ausgereichten Geld auf der Rückseite der Fahrzeughalle „der Anbau errichtet werden, den wir uns vor einigen Jahren schon gewünscht hatten, weil der direkte Zugang möglich ist“. Den Abriss der dort noch befindlichen vier Garagen hatten die Stadtverordneten bereits beschlossen. Der Anbau soll bis in Höhe des Schlauchturmes auf der Rückseite des Gebäudes und über die komplette Breite der alten Garagen reichen. Auf der Höhe, wo jetzt die Mietwohnungen sind, sollen die Parkflächen liegen. So können die Brandschützer hinters Haus fahren, ihre Autos abstellen und direkt in den Umkleidebereich gelangen. Die Mitglieder des Feuerwehrvereins haben angeboten, Eigenleistungen ins Projekt einzubringen.

Von Beate Vogel

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