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Abschluss der Kreisstadt-Kampagne

Perleberg Abschluss der Kreisstadt-Kampagne

Nachdem die Landesregierung die Pläne für eine Kreisneugliederung verworfen hat, beendeten in Perleberg die Verantwortlichen ihre Aktion „Wir können Kreisstadt“. Zum Abschluss zogen sie ein positives Fazit: Mit einer Vielzahl an werbewirksamen Aktionen hätten sie viele Bürger erreicht.

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Mit Vertretern der Wirtschaft losten Bürgermeisterin Annett Jura (l.) und Landrat Torsten Uhe (r.) die Gewinner des Gewinnspiels aus.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg. Lautstark und deutlich positionierte sich die Stadt Perleberg in den vergangenen Wochen bezüglich der Kreisstadtfrage im Falle einer Fusion der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin. Gemeinsam mit Vertretern aus der Wirtschaft rief die Stadt Perleberg in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung am 20. Oktober die Kampagne „Wir können Kreisstadt“ ins Leben.

Den Weg vor das Verfassungsgericht erspart

Nun, nachdem die Landesregierung die Pläne für eine Kreisneugliederung verworfen hat, beendeten in Perleberg die Verantwortlichen ihre Aktion. „Zu Beginn war noch kein friedlicher Weg abzusehen. Den Weg über das Verfassungsgericht hat uns Dietmar Woidke erspart“, sagt Landrat Torsten Uhe. „Es ist zwar eine späte, aber nicht zu späte Einsicht.“ Über eineinhalb Jahre habe man Hintergrundgespräche geführt und Argumente für Perleberg als Kreisstadt gesammelt. Die Anhörung im Innenausschuss des Landtages, am Vorabend vom Start der Kampagne, bildete den ersten Höhepunkt. „Das war alles andere als feierlich“, so Bürgermeisterin Annett Jura.

Zum Start der Kampagne am 20

Zum Start der Kampagne am 20. Oktober erhielt Bürgermeisterin Annett Jura einen neuen Dienstwagen mit einem Aufdruck zu der Aktion.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Umso erfreulicher sei es, die Aktion vorzeitig beenden zu können – und das mit einer überaus positiven Bilanz. Zusammen mit „Okapi“, einer Agentur für Marketing und Werbung aus Schwerin, hat man sich jede Menge einfallen lassen, um werbewirksam auf sich aufmerksam zu machen. Unter anderem mit einem Gewinnspiel auf Facebook. Die Gewinner wurden am Mittwoch ermittelt: „Pauli CK Claudi“ gewann ein Wochenende mit einem Trabbi-Cabrio, Jörn Braband zwei Konzertkarten und Claudia Krüger ein Wochenende in einem Ferienhaus in Boltenhagen.

Werbeartikel zu Perleberg entwickelt

Außerdem entwickelte Agenturleiter Axel Roller ein Brettspiel über die Prignitz und viele weitere Werbeartikel zu Perleberg. Das sei gut bei den Bürgern angekommen, berichtet Annett Jura. „Auf Facebook erreichten wir über 10 500 Personen. Dabei haben wir uns stets auf unsere eigenen Stärken konzentriert und keine Vergleiche gezogen.“

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft rückten zusammen

Gleichzeitig rückte der ländliche Raum stärker in den Fokus. „Ich hoffe, dass das so weiter geht, denn es gibt weitere Baustellen. Wir haben gezeigt, dass wir sehr wohl in der Lage sind, leistungsstark zu sein“, sagt Landrat Torsten Uhe. Außerdem seien in dieser Zeit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärker zusammengerückt, damit habe man das erreicht, wofür man seit über 20 Jahren kämpfe. „Ich hoffe nun sehr, dass man nicht in kürzester Zeit in eine neue Schublade greift und es doch zu einer Kreisgebietsreform kommen kann“, so Bürgermeisterin Annett Jura. Daher sei es wichtig, die gute Zusammenarbeit weiterhin aufrecht zu erhalten.

Von Marcus J. Pfeiffer

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