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Abstimmen für „Ade Bar“ aus Griffenhagen

Amateurtheater bewirbt sich um Bürgerpreis Abstimmen für „Ade Bar“ aus Griffenhagen

Mit dem Amateurtheater „Ade Bar“ bewirbt sich Johanna Schmittmann aus dem Meyenburger Ortsteil Griffenhagen um den Deutschen Bürgerpreis. Sie hat es unter die ersten zehn Kandidaten geschafft. Nun kommt es auf jede Stimme an: Für den Publikumspreis können die Unterstützer des Projektes ihr Voting abgeben.

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Die Krimikomödie „Familientreffen“ stand im letzten Jahr auf dem Programm der Theatergruppe.

Quelle: Christamaria Ruch

Griffenhagen. Johanna Schmittmann fühlt sich etwas überrumpelt: „Wenn ich gewusst hätte, was da alles dranhängt, hätte ich es vielleicht nicht gemacht.“ Hat sie aber: Die Griffenhagenerin (Stadt Meyenburg) hat sich im Sommer um den Deutschen Bürgerpreis beworben. Jetzt zählt jede Stimme: Im Internet können die Bürger noch bis zum 29. Oktober für ihren Favoriten voten.

Der Deutsche Bürgerpreis ehrt jedes Jahr herausragendes Engagement von einzelnen Personen, Vereinen und Unternehmen in den Kategorien „U 21“, „Alltagshelden“, „Engagierte Unternehmer“ und „Lebenswerk“. Außerdem gibt es den Publikumspreis. Der erste Platz unter den Bewerbern ist mit 5000 Euro dotiert. Die Preisverleihung ist für den 2. Dezember in Berlin angesetzt. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Kultur.

Johanna Schmittmann

Johanna Schmittmann

Quelle: Ruch

Johanna Schmittmann bewarb sich mit ihrem Amateurtheater „Ade Bar“. In einem kurzen Text stellt sie auf der Homepage www.deutscher-buergerpreis.de die 2011 gegründete Gruppe vor, der zuletzt zwölf Laienschauspieler angehörten, erzählt die gebürtige Berlinerin. „Damit die Chancen steigen, sollte jeder Teilnehmer ein kleines Video über sein Projekt beisteuern“, so die Ruheständlerin. Damit nimmt sie an der Auslosung für den Publikumspreis teil. Der Filmer Klaus Falk habe dabei geholfen und ein tolles, zweiminütiges Video über die Theatergruppe gedreht, das nun auf der Seite angesehen werden kann. „Ade Bar“ ist unter den ersten zehn Bewerbern und auch das einzige Projekt aus der Region – unter Mitbewerbern aus Hamburg, Köthen (Sachsen-Anhalt), Aalen (Baden-Württemberg) oder Löf (Rheinland-Pfalz). Um möglichst viele Stimmen zu erreichen, müssen die Bewerber selbst die Werbetrommel rühren: „Teilweise haben sich da ganze Stadtteile beworben, mit mehr als 100 Teilnehmern, die auch bei Facebook organisiert sind“, beschreibt Johanna Schmittmann die Konkurrenz. Diese hätten teils schon gleich am Anfang 600 Stimmen gehabt.

Johanna Schmittmann wandte sich deshalb mit der Bitte um Unterstützung an Meyenburgs Bürgermeister Falko Krassowski und an die Amtsverwaltung. Diese reagierte prompt: Auf www.amtmeyenburg.de findet sich unter den Nachrichten neben Erläuterungen rund um den Bürgerpreis ein aktueller Aufruf, für den „einzigen Finalisten aus unserer Region“ zu stimmen. Eigens dazu wurde ein Abstimmungslink eingerichtet.

Das Amateurtheater „Ade Bar“ bietet Hobbyschauspielern aus Meyenburg und den umliegenden Orten die Möglichkeit, Stücke mithilfe historischer Vorlagen einzustudieren und vor Publikum aufzuführen. Johanna Schmittmann schreibt die Stücke für die Gruppe um und gibt ihre Erfahrungen im Theaterspiel weiter. Und offenbar auch ihre Leidenschaft: „Oft spielen ganze Familien mit“, erzählt sie. Auf Wunsch der Mitglieder brachte „Ade Bar“ nur Komödien auf die Bühne: Vergangenes Jahr gab es mit „Familientreffen“ eine Kriminalkomödie, die an den französischen Film „8 Frauen“ angelehnt ist. Die Aufführungen waren bisher immer ein großer Erfolg beim Publikum.

Bis zum 29. Oktober können nun also nicht nur die Meyenburger, sondern alle Prignitzer für das Projekt stimmen, indem sie auf die Seite des Bürgerpreises gehen und für „Ade Bar“ voten. Dass die Griffenhagenerin den ersten Preis gewinnt, glaubt sie nicht. „Aber ich möchte auf jeden Fall nicht die Letzte sein“, so ihr Anspruch. „Schließlich repräsentiere ich ja auch die Region“, sagt Johanna Schmittmann. Das wird sie – unabhängig vom Ausgang der Abstimmung – gemeinsam mit ihren Amateurschauspielern im neuen Stück wieder tun. Am 2. November beginnen die Proben. Das Thema muss noch gewählt werden.

Von Beate Vogel

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