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Adecco feiert 20-jähriges Bestehen

Wittenberge Adecco feiert 20-jähriges Bestehen

Die Firma Adecco Service Center Solution mit Sitz in Wittenberge hat sich einen Namen als Dienstleister gemacht. Das Call- und Service-Center betreut so namhafte Unternehmen wie ADAC, Opel, die Deutsche Bahn oder auch die Berliner Flughäfen. Vor 20 Jahren ging Adecco an den Markt. Am Donnerstag wurde Geburtstag gefeiert.

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Projektverantwortlicher Thomas Nitschel (l.) führt die Gäste durch die einzelnen Stationen des Service-Centers.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Wer mit dem ADAC telefoniert, mit Opel, der Deutschen Bahn, Vodafone oder den Berliner Flughäfen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit läuft der Anruf in Wittenberge auf. Die Firma Adecco Service Center Solutions ist seit nunmehr 20 Jahren als Call Center für Kunden aus ganz Deutschland und darüber hinaus tätig. „Angefangen hatte alles in Wittenberge“, erinnerte sich Andreas Buchelt, Geschäftsführer von Adecco Service Center Solutions. Bei einer Feierstunde gratulierten zahlreiche Vertreter aus der Politik, Verwaltung und natürlich Partnerunternehmen des Call- und Service-Centers. Und das sind eine ganze Menge großer und kleiner Unternehmen.

Leiterin Evelyn Borde ist von Anfang an dabei

Leiterin Evelyn Borde ist von Anfang an dabei.

Quelle: Andreas König

„Vor 20 Jahren ging es darum, Arbeitsplätze in Wittenberge zu etablieren, nachdem ja die großen Betriebe wie Nähmaschinenwerk, Zellwolle und Ölmühle geschlossen worden waren“, sagte Carsten Enneper, Abteilungsleiter im brandenburgischen Wirtschaftsministerium. Die Idee damals: Telearbeit, also Wertschöpfung per Telefon. Mit der Personaldienstleistungsfirma Adecco, die damals noch Adia hieß, der Telekom und dem damaligen Technologie- und Gewerbezentrum Wittenberge im Hintergrund entstand die Firma Taptel mit zunächst 15 Telefonarbeitsplätzen. „Am Anfang brauchten wir dringend Kunden“, erinnerte sich Andreas Buchelt.

Erster Großkunde waren die Berliner Flughäfen

Doch alle wollten nur wissen, welche Referenzen das jung Unternehmen vorzuweisen habe. „Zu den ersten Kunden gehörte das Bremer Weinkontor. Die hatten zwar guten Wein und man konnte davon auch beschwipst werden, aber zum Leben reichte das für unsere Firma nicht“, sagte Andreas Buchelt. Die Lage änderte sich erst, als mit den Berliner Flughäfen ein Kunde gefunden wurde, der auf qualifizierte Telefonauskünfte angewiesen war, sie aber selbst wegen der Passagierabfertigung nicht leisten konnte. „Wir haben damals den Berliner Flughafen-Navigator entwickelt, der noch heute seinen Dienst tut“, erzählte der Geschäftsführer stolz.

Die Mitarbeiterinnen von der Steuerung weisen die Gespräche den Mitarbeitern an den einzelnen Arbeitsplätzen zu

Die Mitarbeiterinnen von der Steuerung weisen die Gespräche den Mitarbeitern an den einzelnen Arbeitsplätzen zu.

Quelle: Andreas König

Von Anfang an dabei ist Evelyn Borde, die heute als Leiterin des Service-Centers für den Standort Wittenberge verantwortlich ist. Seit der Gründung im Jahr 1997 hat sich eine Menge getan. Die Mitarbeiterzahl ist auf knapp 200 angewachsen, die Zahl der Kunden nahm ebenso zu. Von Wittenberge aus wird der Elektronikversand Conrad betreut, oder auch die Wohnungsgesellschaft „Elbstrom“ sowie die Stadtwerke Wittenberge. Die Mitarbeiter beschäftigen sich auch mit Produktrückrufen und Nachrüstaktionen für viele Hersteller von technischen Geräten wie Staubsauger, Fenstern oder Möbeln.

Bis zu zwölf Firmen werden von einzelnen Mitarbeitern betreut

„Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital“, versicherten sowohl Andreas Buchelt als auch Evelyn Borde. Daher bildet Adecco Service Center Solutions in Wittenberge aus – derzeit sind es sechs angehende Servicemitarbeiter oder Kaufleute für Dialogmarketing.

Wenn man durch die mit zahlreichen Grünpflanzen bestickten Räume geht, fallen die inselartig angeordneten Schreibtische auf. Sie tragen Namen von schönen Urlaubsorten wie Mallorca oder Zypern. Eine Lärm-Ampel zeigt an, ob der Geräuschpegel im Raum im grünen Bereich ist oder ob allgemein weniger Lärm gemacht werden muss. „Unsere Mitarbeiter sind nicht nur für ein Projekt tätig“, erläuterte Projektverantwortlicher Thomas Nitschel. Bis zu zwölf verschiedene Firmen werden von einzelnen Mitarbeitern betreut. Ein Programmfenster auf dem Monitor sagt ihnen, ob sie sich gerade als Mitarbeiter eines Automobilclubs oder eines Flughafens melden sollen.

Von Andreas König

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