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Prignitz Adventskalender verbindet Türen
Lokales Prignitz Adventskalender verbindet Türen
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00:21 04.12.2017
Mit weihnachtlichen Liedern und Gedichten öffneten die Kinder der Kindertagesstätte „Knirpsenland“ zusammen mit den Organisatoren und Mitstreitern das erste Türchen des Perleberger Adventskalenders. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Perleberg

Es ist eine Aktion, die vom Herzen kommt, die über viele Monate im Voraus intensiv vorbereitet wurde und wieder einmal eine Vielzahl an Mitstreitern fand. Am Freitag öffneten die Initiatoren des Perleberger Adventskalenders das erste Türchen in diesem Jahr und auch das Motto „Perleberger Türen verbinden“ hat wieder seine Gültigkeit. „Hinter dem Motto steht der Gedanke, dass wir die Akteure in der Stadt enger zusammenbringen, um gemeinsam das Ziel zu verfolgen, die Innenstadt attraktiver zu machen“, so Siw Foge, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung.

Es ist eine Aktion von Perleberger Einzelhändlern, Gastronomen und Dienstleitern zusammen mit der Stadtverwaltung. „Gemeinsam werden wir in der Vorweihnachtszeit die Stadt zusammenbringen und uns alle daran beteiligen“, sagt Bürgermeisterin Annett Jura. Sie freue sich altbekannte, aber auch neue Gesichter zu sehen, die sich am Kalender beteiligen. „Bald bekommen wir schon gar nicht mehr alles in den 24 Türchen unter.“ Die Anteilnahme sei groß. So gibt es am Sonnabend 20 Prozent Rabatt auf die Winterkollektion im Jeanshouse, weitere Türchenüberraschungen folgen.

Jeden Tag steht auf der Ankündigungstafel auf dem Kirchplatz, welcher Akteur hinter dem symbolischen Kalendertürchen steckt. Zusätzlich finden alle Interessierten die Informationen auf der Internetseite der Stadt sowie auf der Facebook-Seite der Aktion. Die Kalendertürchen öffnen sich wieder in den Fenstern des Rathauses, wo ein als Tür nachempfundenes Banner die Nummer des Türchens verrät.

Außerordentlich wichtige Sammlung für die Prignitz

Zu Ehren des Perleberger Fotografen Max Zeisig beteiligt sich das Stadt- und Regionalmuseum an der Aktion. Am morgigen Sonntag findet um 11 Uhr die Eröffnung einer neuen Sonderausstellung statt. Anlass ist der 150. Geburtstages von Max Zeisig in diesem Jahr. Die Ausstellung zeigt einen etwa 1000 Objekte umfassenden Bestand des Museums an historischen Glasplattennegativen. Der größte Teil dieser Platten stammt aus dem Atelier des Perleberger Fotografen Max Zeisig. Dank einer großzügigen Förderung des Landes Brandenburg konnten die Zeisig-Platten kürzlich digitalisiert und der Öffentlichkeit weltweit nutzbar gemacht werden.

Bissige Inszenierung: Der Lichtzeichner und Sammler Max Zeisig verspeist Teile seines Lebenswerkes. Quelle: Stadt- und Regionalmuseum

Diese Foto-Platten stammen aus dem 1939 vom Landkreis Westprignitz nach dem Tode Max Zeisigs erworbenen und dem Museum übertragenen Nachlass. Hinzu kommen weitere Möbel, Gemälde und Zeichnungen, Münzen, Notgeld, Keramik, Zinn und kunstgewerbliche Arbeiten aus vier Jahrhunderten und die Privatbibliothek.

Passend zum nahen Weihnachtsfest erhielt das Museum kürzlich eine Schenkung von Glasplattennegativen von Bernhard von Barsewisch, darunter mindestens 30 Originale von Max Zeisig. Sie zeigen die Familien der Gans Edlen zu Putlitz und von Barsewisch auf ihren Prignitzer Gütern. Die Schenkung bereichert den umfangreichen Bestand von Glasplattennegativen des Perleberger Lichtzeichners und Sammlers Max Zeisig außerordentlich und wird in einer Auswahl in der Sonderausstellung gezeigt.

Von Marcus J. Pfeiffer

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