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Prignitz Ärger wegen Radler auf dem Gehweg
Lokales Prignitz Ärger wegen Radler auf dem Gehweg
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00:16 18.04.2017
Fahrradfahrer auf dem Gehweg zwischen Burgstraße und Grünstraße in Pritzwalk. Quelle: Polizei
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Pritzwalk

In der Dömnitzstadt hat es sich eingebürgert, dass Radler regelmäßig auf dem Gehweg fahren – und sei er noch so schmal. Beispiel: der Gehweg zwischen der Pritz­walker Grünstraße, Burgstraße und Dömnitz­insel. Das ärgert viele Bürger, die die MAZ beim Lesertelefon darauf aufmerksam machen. Manche der Radler fahren mit einem so hohem Tempo, dass Fußgänger auf dem Gehweg zur Seite springen müssen, damit sie nicht umgerissen werden.

Zuständig für die Radler ist die Polizei. 2016 ereigneten sich in der Prignitz 96 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fahrradfahrern, informierte Toralf Reinhardt, Sprecher der Polizeidirektion Nord. Dabei wurden in Pritz­walk 13 Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern registriert, deren Hauptunfallursache Vorfahrtsmissachtung war. In der Pritz­walker Grünstraße/Meyenburger Straße ist nichts aktenkundig. Die Revierpolizei Pritz­walk nimmt laut Reinhardt im Stadtgebiet monatlich mehrere Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Fahrrad vor. Über Verstöße werden jedoch keine statistischen Angaben gemacht. Nun wolle die Pritzwalker Polizei hier verstärkt kontrollieren.

Bei Verstößen droht ein Bußgeld

Das Verhalten von Fahrradfahrern sei in allen städtischen Bereichen in ganz Deutschland ein Thema, so der Sprecher. „Pritzwalk bildet da keine Ausnahme.“ Laut Reinhardt gibt es verschiedene Maßnahmen, um eine Besserung der Situation zu erreichen. Darunter fallen Verkehrskontrollen. Bei Verstößen gibt es eine mündliche Belehrung oder ein Bußgeld.

Grundsätzlich gehören Fahrräder auf die Fahrbahn. Ausnahmen sind Kinder bis zum 10. Lebensjahr. An manchen Stellen ist auch auf Gehwegen das Befahren mit Fahrrädern erlaubt, wenn entsprechende Schilder darauf hinweisen. Hierbei gilt, dass Rücksicht auf die Fußgänger genommen werden muss.

Von Beate Vogel

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