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Prignitz AfD Prignitz gegen Höckes Ausschluss
Lokales Prignitz AfD Prignitz gegen Höckes Ausschluss
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02:15 20.02.2017
AfD-Kreischef Thomas Schlaff­ke.
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Pritzwalk

Wie hält es die Prignitzer AfD mit dem umstrittenen thüringischen Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke? Dem aus Nordrhein-Westfalen stammenden ehemaligen Gymnasiallehrer droht der Parteiausschluss, nachdem er in einer Rede das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnet hat, gehen Mitglieder des AfD-Vorstandes auf Distanz und betrieben ein Parteiausschlussverfahren. „Davon halte ich überhaupt nichts“, sagte Thomas Schlaffke, Kreisvorsitzender der AfD Prignitz und Kandidat für das Bürgermeisteramt in Pritzwalk.

„Ordnungsmaßnahmen“ seien ausreichend

„Björn Höckes Rede ist sicherlich zum falschen Zeitpunkt gehalten worden. Inhaltlich sehe ich darin nichts Falsches“, sagt er. Daher halte er, wie im Übrigen der gesamte AfD-Kreisverband ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke für nicht gerechtfertigt. „Ordnungsmaßnahmen“ befürworten sowohl Schlaffke als auch der Kreisverband hingegen. Wegen Leuten wie Björn Höcke stünde die AfD jetzt da, wo sie stehe. Ein Parteiausschluss nutze nur den politischen Gegnern. Nach der Höcke-Rede war gegen den Politiker von mehreren Politikern Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet worden.

Von Andreas König

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