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Am Blitzertag zehn Minuten früher los

Einige waren zu schnell, andere sogar zu langsam unterwegs Am Blitzertag zehn Minuten früher los

60 Stundenkilometer mehr als erlaubt waren über die Autobahn - das ist der negative Rekord bei der Blitz-Aktion in der Prignitz. Andere waren da deutlich langsamer unterwegs. Einige schlichen gradezu über die Straßen. Da wurde die Polizei schon mal misstrauisch und fragte, warum die Fahrer nicht mehr Gas geben.

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Quelle: Peter Geisler

Prignitz. Noch bis Freitag zum frühen Morgen dauerten die Geschwindigkeitsüberprüfungen im Rahmen des so genannten "Blitz-Marathons" an. Offensichtlich sowohl aufgrund der starken medialen Präsenz des Themas als auch des schlechten Wetters (regennasse Fahrbahnen) hielten sich dabei derzeit die festgestellten Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten in Grenzen.

Im Bereich der Polizeidirektion Nord wurden Donnerstagvormittag bei 11523 gemessenen Fahrzeugen trotzdem 283 Geschwindigkeitsübertretungen registriert. Davon entfallen auf den Landkreis Prignitz 16 Überschreitungen - gemessen worden waren im Landkreis lediglich 140 Fahrzeuge. Die höchste Überschreitung wurde bei einem Fahrer gemessen, der 108 Kilometer pro Stunde bei vorgeschriebenem Tempo 80 vorlegte.

Die meisten Überschreitungen entfielen auf die Autobahnen im Direktionsbereich: Dort waren 9764 Fahrzeuge gemessen worden, 226 hatten Fahrer hatten dabei den Fuß zu fest auf dem Gaspedal. Mit 60 Kilometern pro Stunde mehr als den zulässigen 100 Kilometern pro Stunde setzte sich ein Fahrer an die Spitze der Temposünder auf der Autobahn.

In der Prignitz stoppte die Polizei in Einzelfällen auch Fahrzeuge, die die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit einhielten. Der Grund: Die Beamten wollten feststellen, weshalb die Leute so langsam unterwegs wan. Die überwiegende Antwort: "Wir haben so viel über die Blitzeraktion in der Zeitung gelesen, dass wir heute zehn Minuten früher los gefahren sind."

cb

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