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Amt finanziert Wärmebildkamera

Putlitz-Berge Amt finanziert Wärmebildkamera

Um schneller einen Brandherd lokalisieren zu können, hat das Amt Putlitz-Berge aus eigenen Mitteln eine Wärmebildkamera finanziert. Die Einsätze werden effektiver und weniger Kameraden sind nötig.

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Bernd Dannemann, der Putlitzer Wehrführer Silvio Waehlan, Christian Reisinger und Hergen Reker (v. l.).

Quelle: Privat

Putlitz. Die Feuerwehren im Amt Putlitz-Berge können ihre Einsätze schneller und effektiver durchführen. Sie verfügen jetzt über eine Wärmebildkamera. Amtsdirektor Hergen Reker und Bernd Dannemann als Vorsitzender des Amtsausschusses übergaben das Gerät am Dienstagabend im Rahmen einer Dienstberatung der Ortswehrführer in Putlitz.

Wie Hergen Reker erklärte, wurde die Wärmebildkamera aus Eigenmitteln des Amtes finanziert. Rund 7000 Euro kostete das Gerät vom Typ Bullard. „Die Wärmebildkamera wird allen Ortsfeuerwehren zur Verfügung stehen und in Putlitz stationiert. Sie soll künftig noch bessere und effektivere Einsatzabläufe ermöglichen“, erklärte er. Amtswehrführer Christian Reisinger freute sich über die Unterstützung der Feuerwehrarbeit durch den Amtsausschuss und die schnelle Entscheidung. Im Ausschuss hatte er sich für die Anschaffung einer Wärmebildkamera eingesetzt.

Kamera hilf bei Lokalisierung des Brandherds

Der Amtswehrführer hatte Brandeinsätze der vergangenen Jahre ausgewertet. Allein 2015 hatte es in Putlitz zwei große Brände gegeben. Im Januar war die Wohnung in einem bewohnten Haus ausgebrannt.

„Mit einer Wärmebildkamera können wir zielgerichteter vorgehen“, erklärte Christian Reisinger. „Wir haben einen Zeitvorteil.“

Den Kameraden sei es möglich, die Wärmequelle schneller zu lokalisieren: Wo befindet sich der Brandherd unter den Dielen oder in welchem Bereich des Schornsteins? „Wir müssen nicht erst den ganzen Dachstuhl auseinander nehmen.“ Oft sei die Brandquelle nicht offensichtlich, etwa wenn sie sich hinter einer Wärmedämmung befindet.

Bisher musste Kamera in Pritzwalk geborgt werden

„Wir sind schneller bei der Brandbekämpfung und brauchen auch weniger Personal“, erklärte Christian Reisinger. Zu den Vorteilen gehört aber auch ein Plus an Sicherheit für die Kameraden. Wenn sie in einen verrauchten Raum vordringen, können sie den Brandherd bereits vorher lokalisieren.

Eine andere Einsatzmöglichkeit bieten Verkehrsunfälle. Über die Restwärme in den Sitzen lässt sich ermitteln, wieviel Personen im Fahrzeug saßen. Es lässt sich klären, ob noch ein Verletzter fehlt, weil er aus dem Auto geschleudert wurde oder sich unter Schock entfernt hat. Ober auch, ob jemand stiften gegangen ist.

Bisher mussten die Amtswehren die Wärmebildkamera erst bei der Pritz­walker Wehr oder beim Feuerwehrtechnischen Zentrum des Kreises für einen Einsatz ordern, was einen enormen Zeitverzug bedeutete.

Von Michael Beeskow

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