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Prignitz Amt setzt weiter auf Fördermittel fürs Quartier
Lokales Prignitz Amt setzt weiter auf Fördermittel fürs Quartier
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00:17 23.02.2017
Das war die Idee: Ein Wohnviertel mit Rund-um-Versorgung gegenüber dem Meyenburger Amtsgebäude. Was davon bleibt, wird sich zeigen. Quelle: Beate Vogel
Meyenburg

Die jüngsten Äußerungen von Meyenburgs Bürgermeister Falko Krassowski und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke zum Projekt „Generationengerechtes Quartier Meyenburg“ will Amtsdirektor Matthias Habermann nicht unkommentiert lassen. Bekanntlich arbeiten seit gut drei Jahren die Amtsverwaltung Meyenburg, der DRK-Kreisverband Prignitz und die Stephanus Wohnen und Pflege an dem gemeinsamen Projekt.

Krassowski und Steineke hatten moniert, dass es für die Umsetzung des Wohnprojektes, in dem Junge und Alte in einem Wohnviertel leben, in dem für pflegebedürftige Personen je nach Bedarf alle Angebote vor Ort installiert sind, keine finanzielle Förderung vom Land gebe. Dabei sie in vielen Beratungen ein anderer Eindruck vermittelt worden. Steineke hat nun eine Landtagsinitiative angeschoben (die MAZ berichtete).

Geld könnte auch aus anderen Ministerien kommen

„Die Aussage, dass es keine Förderung vom Land geben wird, würde ich so nicht stehen lassen wollen“, sagte nun Amtsdirektor Habermann. Das Projektteam habe Anfang des Jahres einen Termin bei der Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen gehabt. Ja, sie habe gesagt, dass es keine Förderprogramme für Altenheime gebe, bestätigte Habermann.

Allerdings habe sich bekanntlich das Amt Meyenburg mit dem Quartiers-Projekt über den Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) um Fördermittel beim Infrastrukturministerium beworben. „Aber nur mit einem Teil des Projektes“, erklärte der Amtsdirektor. Das war grob mit mehr als zehn Millionen Euro veranschlagt. So viel Geld könne weder die Stadt noch das Amt Meyenburg aufbringen. „Das Verfahren ist etwas schwierig, weil es über die Kommune laufen muss.“ Im Rahmen des SUW könnte aber zumindest eine neue Nutzung brachliegender Flächen oder ganz oder teilweise leerstehender Gebäude gefördert werden. So könnten etwa die Erschließung der Fläche oder ein Umbau des Clubhauses der Vereine als Teil des Konzeptes finanziell unterstützt werden. „Ein Neubau passt da leider nicht hinein“, so Habermann.

Politisch „voll auf einer Linie“

Bereits im vergangenen Jahr habe das Projektteam mit Vertretern der Amtsverwaltung, des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Prignitz, und der Stephanus Wohnen und Pflege einen Termin bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gehabt. „Wenn wir wissen, was wir wollen, bekommen wir einen Termin beim Ministerium“, berichtete der Verwaltungschef. Er rechnet für Ende des ersten Halbjahres mit einem Termin. Habermann setzt dabei auch weiterhin auf die Unterstützung des Sozialministeriums: „Staatssekretärin Hartwig-Tiedt kann kein Geld zusagen. Alles andere will sie möglich machen“, betonte er. Politisch gesehen sei man „voll auf einer Linie“.

Der Grundgedanke des Projektes sei von Anfang an gewesen, Altenpflege zu sozial verträglichen Preisen anzubieten. Nun müsse man die Schnittmenge finden zwischen dem, was die Allgemeinheit finanziell stemmen kann und dem, was die beiden Unternehmen wollen.

Von Beate Vogel

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