Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Amtsbrandmeister Gerald Jach geehrt
Lokales Prignitz Amtsbrandmeister Gerald Jach geehrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 29.10.2016
Gerald Jach (3.v. r.) mit Innenminister Karl-Heinz Schröter (2.v. r.) und Landesbranddirektor Heinz Rudolph (r.) während der Ehrung. Quelle: Foto: Innenministerium
Anzeige
Preddöhl/Potsdam

Dass so viel Rummel um seine Person gemacht wird, ist Gerald Jach unangenehm. Dabei hat er Grund, stolz zu sein: Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz-Schröter hat ihm jetzt das Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber am Bande überreicht. „Da waren ja auch noch viele andere dabei“, wiegelt der 51-Jährige ab, der seit 2008 Amtsbrandmeister im Amt Meyenburg ist.

Seit seiner frühesten Jugend engagiert sich Gerald Jach bei der Feuerwehr: „Ich war bei den Jungen Brandschutzhelfern.“ Schon immer sei die Feuerwehr Preddöhl seine Truppe gewesen. „Nach meiner Qualifikation war ich wohl der erste Gruppenführer nach westdeutschem Standard“, erinnert sich der Preddöhler. Der Vater war in der Feuerwehr, sein älterer Bruder Rüdiger Jach ebenfalls. „Im April dieses Jahres habe ich den letzten Lehrgang gemacht, der mir für mein Amt noch fehlte: den Verbandsführer.“

Gute Leute an seiner Seite

Als Amtsbrandmeister koordiniert Gerald Jach zum Beispiel die Lehrgänge für die Truppmannausbildung. Das sei nicht immer einfach, zumal auch die Arbeitgeber der Feuerwehrleute mitspielen müssen. „Gerade machen wir die Truppmannausbildung Teil 2.“ Seine Arbeit funktioniere nur, wenn man auch Leute habe, auf die man sich verlassen könne. Sein Stellvertreter Rüdiger Jach und der Amtsjugendwart Ronald Lock seien neben vielen anderen solche Stützen: „Wenn ich einmal etwas sage, dann weiß ich, das wird erledigt.“

Nicht nur in der Ausbildung arbeiten die Meyenburger Feuerwehren eng mit den Putlitz-Bergern zusammen: Das Amt Meyenburg habe etwa 400, das Amt Putlitz-Berge um die 600 Feuerwehrleute. Die Beantragung der Fördermittel für die Fahrzeugbeschaffung laufe über die Stützpunktwehr, die die beiden Amtswehren bilden. „Wir sind uns da einig – und vielleicht ein Stückchen weiter als die Kommunen“, sagt Gerald Jach mit Blick auf die Differenzen in Sachen Kreisgebietsreform. Die Zusammenarbeit habe auch praktische Gründe, etwa bei der Ausbildung. Der Aufwand ist immer der gleiche, egal, ob zwölf oder 25 Brandschützer an einem Kurs teilnehmen. „Außerdem macht es großen Spaß“, versichert der Amtsbrandmeister. Und so finde auch die letzte Dienstberatung im Jahr – bei der die Kameraden im Anschluss gemütlich beisammensitzen – nie ohne die Putlitzer statt.

Ans Aufhören denkt er noch lange nicht

Amtsbrandmeister Jach könnte aber seine Arbeit nie so gut machen, wenn er nicht den Rückhalt seiner Familie hätte, sagt er. „Meine Frau hat ja nun mal einen Feuerwehrmann geheiratet.“ Dass das aber seit 30 Jahren gut gehe, dafür sei er dankbar. Auch vom Amt Meyenburg, dem Träger des Brandschutzes, sowie von seinem Arbeitgeber gebe es große Unterstützung und ein gutes Vertrauensverhältnis. Ans Aufhören denkt der 51-Jährige noch lange nicht: „Was man einmal angefangen hat, macht man auch fertig, man gibt nicht auf.“ Irgendwann sieht sich Jach als Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr.

66 Brand- und Katastrophenschützer wurden in Potsdam ausgezeichnet. Neben Gerald Jach waren aus der Prignitz auch der Perleberger Stadtwehrführer Thomas Gäde und Roland Muntau, Amtsbrandmeister in Bad Wilsnack-Weisen dabei. Zudem wurde Birka Eschrich vom Ortsverband Wittenberge des Technischen Hilfswerkes THW im Bereich Katastrophenschutz geehrt.

Von Beate Vogel

Ein Mitarbeiter der Karstädter Stadtverwaltung stellte am Montag fest, dass der selbstfahrende Rasenmäher (Typ Auto Mower 206 ACX) vom Sportplatz in der Putlitzer Straße verschwunden war. Offenbar hatten Diebe die Maschine gestohlen und auch die dazugehörende Ladestation mitgenommen. Es entstand ein Schaden von etwa 4000 Euro.

26.10.2016

Die katholische Gemeinde Heilig Kreuz Wittstock steht nach nur vier Jahren wieder vor einem Umbruch: Pfarrer Markus Hahn wird die Betreuung der Gemeinde an zwei Ordensgeistliche abgeben und sich auf seine Kyritzer Gemeinde konzentrieren. Der Abschiedsgottesdienst findet am 30. Oktober statt.

29.10.2016

Rund 300 schadhafte Schwellen werden entlang der Kleinbahnstrecke des Pollo von Mesendorf bis Lindenberg ausgewechselt. Sie sind zum Teil über 50 Jahre alt und von der Feuchtigkeit im Kies-Gleisbett arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Mitglieder des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg legen die auszuwechselnden Schwellen frei.

28.10.2016
Anzeige