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Amtsumlage steigt um 2,8 Prozent

Putlitz-Berger Amtshaushalt 2016 beschlossen Amtsumlage steigt um 2,8 Prozent

Einstimmig beschloss der Amtsausschuss Putlitz-Berge den vom neuen Kämmerer René Hirsekorn vorgelegten Etat 2016 des Amtes. Die Amtsumlage inklusive Kosten für die Feuerwehren ist gegenüber dem Vorjahr rund 2,8 Prozent höher. Gründe dafür sind unter anderem Mehrausgaben für Alterszeilzeitler und hohe Kosten im Brandschutz.

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Ex-Amtsdirektor Gerd Ehrke (l.) lässt sich bei einer Übung eine Wärmebildkamera erklären. Das Amt will jetzt eine eigene kaufen.

Quelle: Fischer

Putlitz. Einstimmig nahm der Amtsausschuss Putlitz-Berge am Donnerstagabend die vom neuen Kämmerer René Hirsekorn vorgelegte Haushaltssatzung des Amtes an. Wie der Kämmerer der MAZ erläutert, ist der Ergebnishaushalt im Planjahr und im Finanzplanzeitraum bis 2019 ausgeglichen.

Die Amtsumlage inklusive Kosten für die Feuerwehren ist gegenüber dem Vorjahr rund 2,8 Prozent höher, was einem Betrag von zirka 110 000 Euro entspricht. Insgesamt kommen durch die von den amts-angehörigen Kommunen zu erbringende Umlage rund 1,17 Millionen Euro zusammen.

Ein Grund für die Umlageerhöhung sind 65 000 Euro Mehrausgaben für Altersteilzeitler und geschätzte 15 000 Euro Mindereinnahmen im Pass- und Meldewesen. Zudem sind hohe Ausgaben für den Brandschutz eingeplant. So ist die Anschaffung eines 130 000 Euro teuren Tragkraftspritzenfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Neuhausen vorgesehen. Die Hälfte der Kosten übernimmt das Land. Da die Löschwasserversorgung im Gebiet Schulstraße, Grundschule und Anger in Berge problematisch ist, soll für 20 000 Euro unter anderem ein neuer Brunnen gebohrt werden. Für den Kauf einer Wärmebildkamera sind 7000 Euro in den Haushalt eingestellt. Sie dient im Brandfall dem schnelleren Finden von Personen in einem stark verqualmten Gebäude, was gleichzeitig die Belastung der Atemschutzgeräteträger vermindert. Zugleich sind Glutnester leichter aufzuspüren. Für die Instandsetzung der Feuerwehrgerätehäuser in Berge und Sagast stehen in diesem Jahr 16 000 Euro zur Verfügung.

Personalausgaben verringert

Zur Arbeitserleichterung der Bauhofmitarbeiter sollen ein Laubsauger und ein Erdbohrer angeschafft werden. Der Investitionsplan sieht dafür insgesamt 11 000 Euro vor. Da das Computerprogramm der Amtsverwaltung zur Abrechnung von Vergütungen nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht, wird für 13 500 Euro eine neue PC-Software angeschafft.

Die Bauhofumlage ist gegenüber dem Vorjahr um 19 600 Euro gesunken. Sie ist von der Stadt Putlitz sowie den Gemeinden Berge und Gülitz-Reetz aufzubringen. Die Gemeinden Triglitz und Pirow nutzen die Dienstleistungen des Amtsbauhofes nicht. Die Kostenreduzierung ergibt sich, weil für ausgeschiedene ältere Mitarbeiter zwei junge Kollegen mit geringerem Einstiegsgehalt eingestellt werden.

Insgesamt reduzierten sich die Personalausgaben der Amtsverwaltung um 22 000 Euro – unter anderem auch durch den vorzeitigen Ruhestand von Gerd Ehrke, der als langjähriger Amtsdirektor eine hohe Besoldungsstufe hatte.

Von Ulrich Fischer

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