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An den Dichter Gottfried Benn erinnert

Lockstädt An den Dichter Gottfried Benn erinnert

Unter dem Titel „Leben ist Brückenschlagen“ erinnerte der Mansfelder Förderkreis an den großen Dichter Gottfried Benn, der in dem Dorf geboren wurde. Da die Kirche in Mansfeld saniert wird, wurde im benachbarten Lockstädt gefeiert.

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Henner Harders (Gambe) und Hendrik Wielgosz (Piano).

Quelle: Diethelm Meyer

Lockstädt. „Leben ist Brückenschlagen“ – unter der bei Gottfried Benn entlehnten Verszeile veranstaltete der Förderkreis Mansfeld den neunten Gottfried-Benn-Tag am Sonnabend mit einer Lesung in der Lockstädter Kirche. Die Veranstaltung musste in den Nachbarort verlegt werden, da die Fachwerkkirche in Mansfeld (Amt Putlitz-Berge) saniert wird.

Die Feier des Fördervereins gestalteten der Lyriker Jürgen Rennert aus Krumbeck unter Mitwirkung von Hendrik Wielgosz (Piano) aus Nettelbeck und Henner Harders (Gambe) aus Mansfeld. Der literarisch-musikalische Vortrag stand unter dem Titel „Leben ist Brückenschlagen“. Hierzu las Jürgen Rennert aus Gedichten der Autoren Alexander Twardowski, Magda Székely, Jean Cocteau, František Hrubín, Alexander Block und Israil Bercovici, die er ins Deutsche übertragen hatte.

Jürgen Rennert

Jürgen Rennert

Quelle: Diethelm Meyer

Die feierliche Veranstaltung endete mit den Dankesworten des Vorsitzenden des Gottfried Benn Fördervereins Christian Tanneberger. Er bedankte sich auch für die Spenden zum Aufwand der Vereinsarbeiten und zum Beitrag der Baumaßnahmen der Mansfelder Kirchensanierung bei den zahlreichen Besuchern.

Im Anschluss war eine Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen der Mansfelder Landfrauen im Gottfried-Benn-Vereinshaus in Mansfeld für alle Besucher gedeckt. Dort fand noch ein lebhafter Austausch von neuen Ideen und Vorschlägen für die Gestaltung des Geburtsortes von Gottfried Benn und der sanierungsbedürftigen Kirche statt, in der sein Vater als Pfarrer einst tätig war.

Die Kirche ist heute ebenso wie das Geburtshaus des Dichters eine Pilgerstätte für Fans von Gottfried Benn. Bei dem Gotteshaus handelt es sich um eine sogenannte Notkirche, die nach dem 30-jährigen Krieg errichtet worden war. Mit mehr als 300 Jahren gehört sie zu den ältesten der Prignitz. Für die Sanierung wurde sie eingerüstet.

Von Diethelm Meyer

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