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Prignitz Zuwanderer mit Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Lokales Prignitz Zuwanderer mit Chancen auf dem Arbeitsmarkt
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02:16 09.03.2018
Bürgermeister Oliver Hermann (Wittenberge) und Annett Jura (Perleberg) mit Jens Lindner, Sabrina Borowsky und Katrin Seehaus. Quelle: Fotos (2): Marcus J. Pfeiffer
Wittenberge

Ab sofort gibt es in einem Großraumbüro im Bürgerzentrum in Wittenberge eine zentrale Anlaufstelle für Zuwanderer. Das Anliegen dabei sei es, die systematische und strategische Zusammenarbeit aller regionaler Akteure auf diesem Gebiet zu bündeln. „Zum Thema Migration und Zuwanderung wollen wir gemeinsam eine Lösung“, betont Oliver Hermann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge. Wenn es um das Finanzielle geht, seien die Kommunen meist das letzte Glied. Doch nun sind Ressourcen da, die man auch aktiv nutzen möchte, um die Integration in der Region positiv voranzubringen.

Viel Kraft, Mühe und Zeit stecken in dem Projekt, das nun über zwei Jahre Unterstützung erhält. Jeden Donnerstag wird es im Wittenberger Bürgerzentrum, aber auch im Freizeitzentrum „Effi“ in Perleberg Beratungen geben. Zusätzlich zu dem bereits bestehenden Angebot wird es ebenso Sprechstunden des Fachmigrationsdienstes des Landkreises Prignitz und eine Beratungsstelle für Arbeit und Bildung geben. Bei letzterer Maßnahme geht es vor allem um die Arbeitsmarktintegration der Zuwanderer. Bisher gebe es dahingehend wenige Verknüpfungen in den Verwaltungen und Organisationen untereinander. Das soll sich nun ändern: „Wir wollen eine Vernetzung schaffen. Bis zum Jahresende sollen Probleme erkannt und Maßnahmen gestaltet werden“, sagt Projektkoordinatorin Marina Hebes. Dabei werden unterschiedliche Fachdienste an einem Ort zusammenarbeiten.

Jens Lindner freut sich als neuer Mitarbeiter der Anlaufstelle für Zuwanderer auf viele Herausforderungen und das Lösen von Problemen. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Jens Lindner und Sabrina Borowsky sind dabei für das kooperative Arbeits- und Integrationsmanagement zuständig, sie beraten und begleiten vor Ort. Zu ihren Aufgaben gehören die individuelle Unterstützung und Begleitung von Flüchtlingen bei der Arbeitsmarktintegration. Katrin Seehaus übernimmt die Pressearbeit.

Sie sind es, die die Schwierigkeiten und Probleme aus dem Weg schaffen wollen und positiv in die Zukunft schauen. Dabei gelte immer, dass alle herzlich willkommen sind. „Zuwanderer sind Menschen, die auch genauso von uns behandelt werden“, betont Marina Hebes. Die Mittel für das Projekt in Höhe von insgesamt 500 000 Euro kommen aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land Brandenburg. Die Richtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie „Vielfalt als Chance“ unterstützt die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Gebieten des Stadt-Umland-Wettbewerbs. Die Stadt Wittenberge ist Partner dieses Wettbewerbs im Mittelbereich, gemeinsam mit der Stadt Perleberg.

Von Marcus J. Pfeiffer

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