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Apfelmarkt lockt mit Quizrallye durch Geschäfte

Wittenberge Apfelmarkt lockt mit Quizrallye durch Geschäfte

Neue Wege gehen die Organisatoren beim 6. Wittenberger Apfelmarkt am 9. Oktober. Erstmals wird das Ereignis gemeinsam mit dem Wittenberger Interessenring Wir an einem Sonntag veranstaltet. Bei einer Wissensrallye durch die Geschäfte können die Besucher interessante Preise gewinnen. Im Mittelpunkt stehen nach wie vor Äpfel in all ihrer Vielfalt.

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Bereiten den Apfelmarkt in Wittenberge vor (v.l.): Oliver Krause, Anke Hahn, Peggy Heyneck, Thomas Schneider und Gabriele Hahn.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Eine schöne Veranstaltung, die in den Herbst passt, war der Wittenberger Apfelmarkt schon immer. Doch viele einheimische Besucher und Gäste von außerhalb bedauern, dass sie an einem Freitag nicht einfach so teilnehmen konnten. Für die 6. Auflage der Veranstaltung haben sich die Organisatoren etwas Neues einfallen lassen.

„Neu ist in diesem Jahr eine Kooperation mit dem Wittenberger Interessenring Wir“, sagt Oliver Krause von der Verwaltung des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe in Rühstädt. „Der Apfelmarkt wird daher erstmals nicht an einem Freitag veranstaltet, sondern an einem Sonntag“, erklärt Oliver Krause.

Preise zu gewinnen

„Die teilnehmenden Geschäfte und Restaurants in der Innenstadt veranstalten zum Apfelmarkt eine Apfelrallye“, ergänzt Thomas Schneider, Vorsitzender des Wittenberger Interessenrings Wir. Dabei gehen die Marktbesucher in den speziell mit einem Apfelsymbol gekennzeichneten Geschäften und Lokalen auf Buchstabensuche. In jedem Geschäft gibt es einen Buchstaben. Den lassen sich die Kunden auf einer Karte eintragen, am Ende ergeben alle Buchstabe zusammen ein Lösungswort. „Das sollen die Teilnehmern in eine schön gestaltete Lostrommel werfen, und am Ende werden daraus die Gewinner gezogen“, sagt Thomas Schneider. Als Preise winken Sachpreise der teilnehmenden Geschäfte und ein 50-Euro-Gutschein des Wir.

Doch die Hauptdarsteller des Apfelmarktes sind und bleiben die namensgebenden Früchte. Daher können interessierte Besucher erneut ihre Äpfel aus dem Garten mitbringen und an der mobilen Presse zu Saft verarbeiten lassen. „Ab einer Menge von 50 Kilogramm Äpfel kann man seine eigenen Äpfel pressen lassen“, erklärt Peggy Heyneck, beim städtischen Bauamt für Umweltangelegenheiten zuständig. Fester Bestandteil des Wittenberger Apfelmarktes ist die Möglichkeit, Apfelsorten bestimmen zu lassen. Vier bis fünf Exemplare (mit Stiel) sollten genügen, um die Pomologen (Apfelkundler) zu einem zuverlässigen Urteil gelangen zu lassen.

Im Mittelpunkt steht der Apfel

Der 6. Wittenberger Apfelmarkt wird am Sonntag, 9. Oktober, von 13 bis 17 Uhr vor dem Kultur- und Festspielhaus auf dem Paul-Lincke-Platz abgehalten.

Die mobile Apfelpresse „Apfelkönig“ aus Apenburg (Altmark) ist bereits ab 9 Uhr aufgebaut. Interessenten können ihre Äpfel ab 50 Kilogramm gegen ein Entgelt zu Saft verarbeiten lassen.

Eröffnet wird der Markt offiziell um 13 Uhr. Nach der Begrüßung stimmt der Arion-Chor die Besucher ein, ehe um 13.30 Uhr „Sherlock Holz“ den Kindern die „Kraft durch Äpfel“ erklärt.

Das Apfelroulette, ein Quiz, schließt sich um 13.34 Uhr an. Um 14 Uhr ist Annahmeschluss für die Apfelkuchen. Das Figurentheater „Der Auenelf“ ist ab 15 Uhr zu erleben. Eine Gesprächsrunde, eine Tanzdarbietung und ein Kinderprogramm schließen sich an. Wer am Backwettbewerb teilnehmen will, sollte sich anmelden: Tel. 038791/98 00.

Weil es weitaus mehr Apfelsorten gibt, als die Supermarktregale vermuten lassen, ist es wichtig, den Besuchern die Vielfalt der heimischen Apfelbäume nahezubringen. Griffen die Veranstalter in den vergangenen Jahren auf eine eher sächsisch geprägte Sortenausstellung aus der Lausitz zurück, soll in diesem Jahr erstmals der Sortenreichtum Prignitzer Gärten und Streuobstwiesen gezeigt werden.

Den Holzvater-Apfel gibt es nur selten

„Allein im Gebiet des Biosphärenreservats gibt es 77 Apfelsorten“, erklärt Oliver Krause. „Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Prignitz als Obstanbaugebiet auch auf dem Berliner Markt vertreten.“ Die Vielfalt gelte es zu bewahren, weshalb die Besucher aufgefordert sind, ihre Äpfel mitzubringen, um neue alte Sorten zu identifizieren und wenn möglich nachzuziehen. „Den Holzvater-Apfel gibt es zum Beispiel nur an zwei bis drei Standorten in der Prignitz“, erklärt Oliver Krause. Die neue Sortenausstellung wird von Pomologen Jürgen Sinnecker aus Zehdenick (Oberhavel) bestritten.

Ebenfalls im Programm ist der traditionelle Apfelkuchen-Backwettbewerb. Um die am besten schmeckenden Kuchen bewerten zu können, sollten diese bis 14 Uhr bei der Jury auf dem Apfelmarkt abgegeben werden. Ein Theaterstück, ein Kinderprogramm, eine Podiumsdiskussion und vieles mehr runden den Apfelmarkt auf dem Paul-Lincke-Platz ab.

Von Andreas König

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