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Arbeiten an Dömnitzbrücke gehen weiter

Pritzwalk Arbeiten an Dömnitzbrücke gehen weiter

Obwohl derzeit keine großen Aktivitäten an der Dömnitzbrücke nahe der Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule zu sehen sind: Die Arbeiten gehen weiter. Bis Mitte September soll die Wittstocker Firma fertig sein. Die alte Brücke war nicht mehr verkehrssicher. Im Brückenbuch stand die schlechteste Not, eine glatte 5.

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Von der alten Dömnitzbrücke ist nur das Skelett zu sehen.

Quelle: König

Pritzwalk. Die meisten Passanten gehen gar nicht erst weiter. Damit verhalten sie sich völlig korrekt, denn der Hinweis auf dem Baustellenschild ist deutlich: „Dömnitzbrücke gesperrt“, verkündet es ebenso knapp wie zutreffend. Doch von den angekündigten Bauarbeiten ist derzeit wenig zu sehen.

Aufbauten der alten Brücke war im Grunde nur noch Schrott

„Die Oberkonstruktion der Brücke wird erst gefertigt“, sagt Friedhelm Müller, Fachgebietsleiter Stadtplanung und Bauwesen in der Stadtverwaltung Pritzwalk. Bis auf die Widerlager und stählernen Träger wurde die gesamte alte Brückenkonstruktion angerissen. „Das war im Grunde nur noch Schrott“, erklärt Friedhelm Müller. Um die gesamte Konstruktion war es nicht mehr sehr gut bestellt. „Wir führen ja ein Brückenbuch über den technischen Zustand aller städtischen Brücken“, berichtet der Fachbereichsleiter. Die Dömnitzbrücke erhielt bei der letzten Prüfung die Note 5, die schlechteste Bewertung. „Damit hätten wir unsere Verkehrssicherungspflicht nicht mehr erfüllen können“, sagt Friedhelm Müller.

Gitterstäbe waren Gefahr für Kinder

Mängel habe nicht nur der bauliche Zustand aufgewiesen, auch die konstruktiven Elemente waren mit den modernen Erfordernissen nicht mehr vereinbar. Beispielsweise habe bei den Abständen der Gitterstäbe im Geländer Gefahr bestanden, dass spielende Kinder ihren Kopf durchstecken und möglicherweise nicht mehr herausbekommen können, sagte Friedhelm Müller.

Neu Brücke erhält moosgrünen Anstrich

Solche Gefahren sollen mit dem Neubau der Dömnitzquerung der Vergangenheit angehören. „Einige Träger werden sandgestrahlt, dann kommen die Betonelemente drauf und zu guter letzt, werden die neuen Geländer montiert“, erklärt Friedhelm Müller. Der neue Farbanstrich steht auch bereits fest: Mit moosgrüner Farbe dürfte sich die runderneuerte Dömnitzbrücke hervorragend in die Landschaft einpassen.

Sanierung kostet etwa 50 000 Euro

Bis es allerdings soweit ist, gehen noch einige Tage ins Land. Die Firma Erd- und Wasserbau Wittstock hat bis Mitte September Zeit, die Brücke fertigzustellen. Der Weg bleibt bis zur Freigabe gesperrt. Die Stadt Pritzwalk investiert rund 50 000 Euro in die Sanierung. Fördergeld vom Land oder Landkreis gab es nicht.

Von Andreas König

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