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Auch beim Elbeabschnitt geht es voran

Groß Warnow Auch beim Elbeabschnitt geht es voran

Allein die Freigabe eines weiteren Abschnitts der A 14 von Groß Warnow bis Grabow ist wichtig für die Prignitz. Aber von noch größerer Bedeutung ist der Fortschritt bei den Planungen für die Fortführung der Autobahn in Richtung Sachsen-Anhalt. Wenn das Nachbarland die Vorbereitungen abgeschlossen hat, können die Bauarbeiten losgehen.

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Gaben die A 14 zwischen Groß Warnow und Grabow frei: Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg -Voprpommern Manuela Schwesig, die brandenburgische Verkehrsministerin Kathrin Schneider, der Verkehrsminister aus dem nördlichen Nachbarland Christian Pegel, Prignitz-Landrat Torsten Uhe sowie Rolf Chritsitansen, Landrat von Ludwigslust-Parchim (v. l.).

Quelle: Landkreis Prignitz

Groß Warnow. Die Autobahn 14 ist seit dieser Woche von der Anschlussstelle Karstädt in der Prignitz bis nach Wismar frei befahrbar. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, der Verkehrsminister des Nachbarlandes Christian Pegel, Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, haben das noch fehlende Teilstück Richtung Norden in Grabow freigegeben. Die etwa elf Kilometer lange Strecke zwischen Groß Warnow (Brandenburg) und Grabow (Mecklenburg-Vorpommern) hat 101 Millionen Euro gekostet und wurde innerhalb von zweieinhalb Jahren gebaut.

„Mit dem Bau der A 14 verbessern wir die Anbindung an die Wirtschaftszentren in Nord- und Mitteldeutschland. Das ist auch wichtig für die Entwicklung der ländlichen Räume im Nordwesten unseres Landes“, sagte Verkehrsministerin Kathrin Schneider. Sie freue sich, dass die Seehäfen nun noch besser über die neue Autobahn erreichbar sei und die Region mehr vom Seehafenhinterlandverkehr profitieren könne. „Auch Richtung Süden kommen wir voran.“ Inzwischen sei der Planfeststellungsbeschluss für das Teilstück von der geplanten Anschlussstelle Wittenberge bis zur Landesgrenze Sachsen-Anhalt erlassen. Wenn auch in Sachsen-Anhalt das Verfahren beendet ist, könne mit dem Bau begonnen werden.

Höchste Zeit für den Lückenschluss

„Für uns ist dies ein historischer Tag, die A 14 ist jetzt von Karstädt bis zur A 20 durchgängig befahrbar“, äußerte sich der Prignitzer Landrat Torsten Uhe positiv über diese Freigabe. „Mit Freude habe ich vernommen, dass der Planfeststellungsbeschluss für den brandenburgischen Abschnitt der Elbe vorliegt.“ Es sei höchste Zeit, die A 14 durchgängig befahrbar zu machen, richtet Uhe den Blick an die Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. „Ich danke allen Unterstützern, wie zum Beispiel Horst Niemeyer aus Breese oder Jürgen Ditten aus Karstädt, die sich permanent für das Autobahn-Projekt eingesetzt haben.“

Für das Teilstück westlich von Wittenberge ist der Bau einer Brücke über die Elbe geplant, die parallel zu jener Brücke entstehen soll, über die die Bundesstraße 189 führt. Außerdem werden Lärmschutzwände errichtet. Für die Fahrbahnen der Autobahn ist lärmmindernder Asphalt vorgesehen. Für den Autobahnabschnitt von Wittenberge Richtung Anschlussstelle Karstädt sind im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens Planänderungen erforderlich geworden. Die notwendigen Deckblattunterlagen werden derzeit erstellt, so dass das Anhörungsverfahren als Teil des Planfeststellungsverfahrens ab Frühjahr 2018 fortgesetzt werden kann.

Von MAZ-online

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