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Prignitz Auch der Silberreiher bleibt an der Elbe
Lokales Prignitz Auch der Silberreiher bleibt an der Elbe
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00:33 01.03.2018
Zwei Silberreiher (Ardea alba) bei einem Streit. Quelle: dpa
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Rühstädt

Das Biosphärenreservat mit seinen weiträumigen Feuchtgrünländern und Kleingewässern bietet auch in diesem Winter Hunderten von Silberreihern günstige Nahrungshabitate. Durch das schneeweiße Federkleid und ihre relativ große Statur sind Silberreiher weithin in der offenen Landschaft sichtbar.

Das macht die „Winterstörche“ zu einem netten Augenfang für die Menschen und Besucher im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg, sagt Oliver Krause von der Reservatsverwaltung.

Ursprünglich kommen sie aus Vorderasien und Südeuropa

Während das Auftreten hierzulande vor ein paar Jahren noch als Sensation galt, zählt der Silberreiher mittlerweile mit bis zu mehreren Hundert Vögeln zu den regelmäßigen Wintergästen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Art befindet sich in Vorderasien und Südeuropa.

Der winterliche Zuzug des Silberreihers begründet sich durch eine Ausweitung seiner Brutareale. Besonders in den östlichen und südöstlichen Verbreitungsgebieten lässt sich eine generelle Brutbestandszunahme feststellen. Im Sommer finden die Vögel dort günstige Lebensbedingungen vor. Während der sehr kalten Wintermonate weichen die Tiere jedoch Richtung Westen in mildere Gebiete wie unter anderem Deutschland aus. Eine vergrößerte Nahrungspalette ist der Ausbreitung ebenfalls förderlich. Neben Fischen und Amphibien hat der Silberreiher seinen Speisezettel um Kleinsäuger und Wirbellose erweitert.

Vogelvielfalt ist ganz einfach zu erleben

Daneben sind die derzeitigen Rastvogelbestände im Biosphärenreservat vor allem von Tausenden Gänsen geprägt, wobei Tundrasaat- und Blässgänse dominieren. Zu den häufigeren Wintergästen zählt ebenso der Singschwan, der seine Anwesenheit durch sein lautstarkes Trompeten verrät. Auch kleinere Trupps von Kranichen lassen sich noch beobachten. Einige Kraniche bleiben bei milder Witterung in Deutschland, anstatt in ihre traditionellen Überwinterungsgebiete in Frankreich und Spanien zu ziehen.

Um die winterliche Vogelvielfalt im Biosphärenreservat an der Elbe erleben zu können, bedarf es keiner aufwendigen Exkursion. Zahlreiche Wasservogelarten lassen sich beispielsweise bei einem Spaziergang an der Wittenberger Elbpromenade beobachten. Für Interessierte empfiehlt sich zudem ein Gang über die Wittenberger Eisenbahnbrücke. Neben der Elbe hat man von dort eine weite Sicht über das Deichvorland und gute Chancen, zahlreiche Vogelarten wie Stock-, Pfeif- und Schellenten oder Gänse- und Zwergsäger zu entdecken sowie zu bewundern.

Von MAZ-online

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