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Auch nach Sükow kommen bald Flüchtlinge

Versammlung und Ortsvorsteherwahl Auch nach Sükow kommen bald Flüchtlinge

Eigentlich sollte nur Ortsvorsteher Diethard Schulz wiedergewählt. Doch bei der Versammlung am Mittwoch hatte Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura interessante Informationen für die Bürger: Es sollen nun auch in Sükow Flüchtlinge untergebracht werden. Außerdem haben Untersuchungen bestätigt, dass im Dorf zu schnell gefahren wird.

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Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura gratuliert dem Ortsvorsteher Diethard Schulz.

Quelle: Stadt Perleberg

Sükow. Eigentlich ging es bei der Veranstaltung in der ehemaligen Kita von Sükow (Stadt Perleberg) um die Wiederwahl des Sükower Ortsvorstehers Diethard Schulz. Doch für die 37 Sükower, die ihren Ortsvorsteher in offener Wahl letztlich einstimmig wiederwählten, gab es am Mittwoch noch eine Reihe von anderen interessanten Informationen. So bestätigte Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura auf entsprechende Anfragen hin, dass die GWG-Wohnungsgesellschaft Perleberg/Karstädt vorhat, in Sükow Flüchtlinge unterzubringen. Sie schilderte die Situation, nach der auch im Landkreis Prignitz ständig neue Flüchtlinge ankommen und untergebracht werden müssen und bat ihre Zuhörer um Solidarität. Darüber hinaus bot sie ihnen eine gesonderte Veranstaltung zu der Thematik an.

Einem weiteren Anliegen der Sükower war die Stadt im August nachgekommen. Die Bewohner hatten sich beklagt, dass viele Autofahrer im Ort zu schnell unterwegs sind. Die Stadt hatte daraufhin im Sommer selbst Geschwindigkeitsmessungen angestellt, bei denen sich dies bestätigte. In der Ortsmitte sei ein Durchschnittswert von 65 Stundenkilometern ermittelt worden, ließ Annett Jura die Sükower wissen. Die Stadt stellt ihre Messergebnisse nun der Polizei und dem Landkreis zur Verfügung. Im Übrigen fanden vergleichbare Messungen auch in Dergenthin, Lübzow und Groß Linde statt. In Sükow wünscht man sich nun, dass auch ermittelt wird, wie schnell Autofahrer auf dem Verbindungsweg zwischen Sükow und Quitzow unterwegs sind. Eigentlich ist dies ein landwirtschaftlicher Weg mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern – wohl nicht nur gefühlt sind hier viele Verkehrsteilnehmer weit schneller unterwegs.

Den Sükowern konnte das Stadtoberhaupt dann noch mitteilen, dass an verschiedenen Stellen im Dorf die Wege freigeschnitten werden sollen, damit die Sichtachsen wieder frei werden.

Von den 165 wahlberechtigten Sükowern waren an diesem Abend immerhin 37, also 22,4 Prozent, erschienen. Sie nutzten die Gelegenheit, um im Anschluss ihre erste Beratung zur Vorbereitung der Sükower 700-Jahr-Feier abzuhalten, die im Jahr 2017 ansteht.

Von Bernd Atzenroth

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