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Prignitz Auf dem Weg zur familienfreundlichen Region
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00:18 15.07.2017
Ministerin Kathrin Schneider (2. v. r.) besichtigte den neuen Sportplatz. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Wittenberge

Mit einem kleinen Sportfest wurde Mittwochvormittag die neue Sportanlage der Wittenberger Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof nach 17 Wochen Bauzeit eingeweiht. Auf über 6000 Quadratmetern können sich die Kinder so richtig austoben und einen qualitativ hochwertigen Sportunterricht erleben. Sei es auf einem Fußballplatz, einer Sprintstrecke, mit Volleyball, Kugelstoßen, Weitsprung oder Basketball. Es ist das erste fertiggestellte Projekt in der Westprignitz, das mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb finanziert wurde, so Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. Nach der Sanierung der Schule und der Turnhalle mittels Fördergeldern, konnte nun der Sportplatz eingeweiht werden.

Einweihung der Sportanlage im 110. Jahr der Schule

„Ich finde es wunderbar, wenn Bildung mit Infrastruktur zusammentrifft. Ganz nach dem Motto ankommen und hierbleiben, wie geht das besser als mit Stadtentwicklung und Infrastruktur“, sagte die Ministerin. „Wir sind froh und stolz, das so hinbekommen zu haben. Der zuvor provisorische Platz konnte so nicht weiter bestehen bleiben“, betont Bürgermeister Oliver Herrmann. „Beim Stadt-Umland-Wettbewerb haben wir uns gut beworben und sind schnell vorangekommen. Ein Dank geht an allen Förderern.“ Dieser Meinung ist ebenso Schulleiterin Kerstin Schulz. „Was kann es schöneres geben, als im 110. Jahr unserer Grundschule. Ein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, wir fühlen uns wie an einem Geburtstag“, sagte die Rektorin. Insgesamt kostete der Neubau der Schulsportanlage 550 000 Euro, wobei die finanzielle Unterstützung von Landes-, Bundes- und europäischer Ebene stammt. So gab es Unterstützung aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung und dem Stadtumbauprogramm.

Wittenberge mit einer erfolgreichen Stadtentwicklung

„Wittenberge ist es in den vergangenen Jahren gut gelungen, verschiedene Städtebauförderprogramme einschließlich EU-Programme zu verknüpfen und die Stadtentwicklung voranzutreiben“, so Kathrin Schneider bereits im Vorfeld des Besuches. Auch in den kommenden Jahren können so rund 10 Millionen Euro für Projekte in Wittenberge eingesetzt werden. Eine weitere denkmalgerechte Modernisierung aus diesen Fördermitteln gab es in der Bürgermeister-Jahn-Straße, die ebenso von Infrastrukturministerin Schneider in Augenschein genommen wurde. Entstanden sind zwölf barrierefreie Wohnungen in unterschiedlichen Größen. Sechs Wohneinheiten sind belegungsgebunden und stehen damit Haushalten mit niedrigeren Einkommen zur Verfügung.

Hohe Fördersummen wurden aufgewendet

Die Gesamtkosten lagen hier bei fast 1,9 Millionen Euro, wobei Fördermittel aus dem Bund-Länderprogramm Stadtumbau bereitgestellt wurden. Zudem gab es ein Baudarlehen für die Wohnungsbaugesellschaft Wittenberge aus Mitteln der Wohnraumförderung. Das Eigenkapital lag bei 180 000 Euro. Die modernisierten Gebäude gehören zu der Projektliste aus der Kooperationsvereinbarung, die vor etwa zwei Jahren zwischen dem Ministerium, der Stadt und der Wohnungsbaugesellschaft geschlossen wurde.

Von Marcus J. Pfeiffer

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