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Auf musikalische Reise entführt

Jabel Auf musikalische Reise entführt

Wie vielseitig Gitarren klingen können, zeigte am der Musiker Martin C. Herberg am Donnerstagabend im Sonntagscafé Jabel. Für den Künstler ist Jabel die erste seiner fast 50 Stationen umfassenden Abschiedstournee – und deshalb wollte er das Konzert, obwohl er unter einer Grippe litt, auf gar keinen Fall ausfallen lassen.

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Zur Musik gab es Speisen und Getränke in Jabel.

Quelle: Christian Bark

Jabel. Eigentlich hätte Martin C. Herberg mit seiner schweren Grippe beim Auftaktkonzert seiner Abschiedstournee in Jabel gar nicht spielen und noch weniger singen können – der Künster, der schon zum sechsten Mal im Sonntagscafé von Petra Puls war, tat es trotzdem. „In 42 Jahren auf der Bühne habe ich noch nie ein Konzert ausfallen lassen“, sagte er zum Publikum. Das hätte er auch dieses Mal nicht vorgehabt.

Er hielt Wort und nahm die Besucher in Jabel mit auf eine musikalische Reise: auf die grüne Insel nach Irland, indem er neben Folkklängen mit seiner Gitarre auch irische Trommeln imitierte, als er mehrfach auf das Gitarrengehäuse klopfte. Auf einer langen Flussfahrt reiste das Publikum zusammen mit Herberg bis ans Meer, wo am Ende Möwenschreie, die der Musiker mit seinen Lippen imitierte, zu hören waren. Sein Gitarrenstück „Mare“ stellte eine Reise rund ums Mittelmeer dar, in die Herberg gezielt israelische, griechische, spanische und arabische Rhythmen mit einfließen ließ. Die Stücke des Musikers bewegten sich zwischen verschiedenen Stilen wie Rock, Folk oder Blues.

Dass Herberg stimmlich etwas angeschlagen war, zeigte sich, als er bei Balladen wie „Annamaria“ gesanglich einstieg. Allerdings fiel die Krankheit aufgrund der ohnehin sehr tiefen und rauchigen Stimme des Musikers weniger ins Gewicht. „Hört sich trotzdem gut an“, hieß es aus dem Publikum.

Im August nächstes Konzert in Jabel

„Als er vor etwa zehn Jahren das erste Mal hier in Jabel auftrat, waren gerade mal fünf Leute hier“, blickte Petra Puls zurück und freute sich, dass nun, beim vermutlich letzen Konzert des Künstlers im Sonntagscafé deutlich mehr Publikum gekommen war. Wie immer wurde dieses auch kulinarisch verwöhnt. Puls hatte wieder ein Buffet mit allerlei Köstlichkeiten, darunter auch kurdische Spezialitäten, für ihre Gäste vorbereitet. „Für zehn Euro können Sie nach Herzenslust zugreifen“, sagte sie.

Außerdem verwies die Gastronomin auf die nächste Kulturveranstaltung im Sonntagscafé. Diese wird am Donnerstag, 4. August, wieder um 19 Uhr stattfinden. Dann gibt das Duo „Schirneck & Keune“ mit „A Tribute to Neil Young“ eine musikalische Hommage an den kanadischen Rocksänger Neil Young.

Von Christian Bark

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