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Prignitz Autobahn: Feuerwehren üben für Ernstfall
Lokales Prignitz Autobahn: Feuerwehren üben für Ernstfall
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00:17 26.04.2017
Geübt wurden Unfallszenarien, wie sie auf der Autobahn vorkommen können, hier: „Auto in Seitenlage“. Quelle: Wolfgang Thätner
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Putlitz

Zu einem Ausbildungstag zur Technischen Hilfeleistung im Falle eines Unfalls auf der Autobahn hatte am Sonnabend die freiwillige Feuerwehr in Putlitz die Feuerwehren aus Falkenhagen, Porep, Putlitz und Sadenbeck ans Putlitzer Gerätehaus eingeladen – im Mittelpunkt stand die unfallträchtige Autobahn 24, auf der die Feuerwehren regelmäßig zu schweren Unfällen gerufen werden.

Die Brandschützer, die zum Übungstag gekommen waren, sollten vor allem Kenntnisse in Sachen technische Hilfeleistung erlernen oder vertiefen. Ein weiterer Schwerpunkt lag jedoch außerdem auf der Zusammenarbeit der Feuerwehren entlang der A 24. Gelegenheit erhielten die Feuerwehrleute zudem, die technische Ausstattung der anderen Ortsfeuerwehren kennenzulernen. Der Ausrüstungsstand der Feuerwehren für den Einsatz an der Autobahn ist hoch – auch, weil diese mit Unterstützung von Fördermitteln modernisiert werden konnten.

Auch wenn alle Wehren mit neuer Technik ausgerüstet sind, zwischen den Geräten gibt es immer wieder Unterschiede im Detail. Bei der Übung sollten die Feuerwehrleute diese kleine Unterschiede kennenlernen, damit jeder im ­Einsatzfall auch die Technik des anderen bedienen kann. Zu Beginn des Ausbildungstages gab es erst etwas Theorie, dabei wurde die Ausrüstung der Einsatzwagen vorgestellt.

Theorie zu neuen Antrieben – darunter Elektro-, Hybrid- und Erdgasantriebe. Quelle: Wolfgang Thätner

Für den praktischen Übungsablauf waren fünf Stationen hergerichtet. An der erste Station galt es, eine sogenannte „Pkw-Standard-Rettung“ an einem Auto durchzuführen, dessen Türen nicht mehr zu öffnen sind, um eine eingeklemmte Person zu befreien. Dabei wurde sowohl geprobt, wie Fenster aufgemacht werden können, ohne dabei das Unfallopfer zusätzlich zu beeinträchtigen. Geprobt wurde, wie das Opfer geschützt und im Anschluss aus dem Unfallfahrzeug geborgen werden kann.

Ähnliche Aufgaben standen an den nächsten beiden Stationen auf dem Programm – an diesen wurde geübt, was zu tun ist, wenn ein Auto in einen Unfall verwickelt war, bei dem es in Seitenlage oder auf dem Dach gelandet ist.

Explosives Erdgas kann freigesetzt werden

An der nächsten Station hatten sich die Feuerwehrleute mit den modernen alternativen Antrieben auseinanderzusetzen. Erläutert wurde dazu, woran diese Antriebe zu erkennen sind und wie im Einsatzfall zu verfahren ist: So muss beispielsweise bei einem Elektrofahrzeug die Batterie getrennt oder der Hauptschalter ausgeschaltet werden. Ist schon bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen der Einsatz von Löschwasser nicht ganz unkritisch, stellen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb die Feuerwehrleute vor eine ganz andere Herausforderung: Weil die Tanks ab einer bestimmten Temperatur das explosive Erdgas freisetzen, ging es für die Feuerwehrleute vor allem auch um Selbstschutzmaßnahmen. Schließlich wurde an der fünften Station noch die Rettung an Lkw über eine Rettungsplattform und die Ladebordwand geübt.

Angesichts hoher Motivation und guter Zusammenarbeit zeigte sich Einsatzleiter Kevin Grübnau zufrieden: „Alle Kameraden haben einen sehr guten Ausbildungsstand.“

In der Arbeitsgruppe wird es bereits im zweiten Quartal diesen Jahres den weiteren Ausbildungstag geben. Dabei geht es dann etwa um die Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten.

Von Wolfgang Thätner

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