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Awo-Festwoche in Pritzwalk

Einrichtung präsentiert sich in ganzer Bandbreite Awo-Festwoche in Pritzwalk

Die Arbeiterwohlfahrt feiert Anfang Juli in Pritzwalk ein knapp einwöchiges Fest. Die Eichrichtung will sich dabei in ihrer ganzen Bandbreite präsentieren. In Pritzwalk etwa betreut die Awo psychisch kranke Menschen im Kleinstheim. Das besteht in diesem Jahr 20 Jahre.

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Heike Schulz (l.) und Elvira Grescho.

Quelle: Beeskow

Pritzwalk. Das Kleinstheim in Pritzwalk besteht seit 20 Jahren. Dieses Jubiläum nimmt die Arbeiterwohlfahrt Prignitz zum Anlass für eine Festwoche vom 6. bis zum 10. Juli in der Dömnitzstadt. „Wir wollen unsere Einrichtungen in der Stadt vorstellen, aber auch die ganze Bandbreite unserer Aktivitäten im Landkreis aufzeigen“, begründet Geschäftsführerin Heike Schulz die Festwoche. In Pritzwalk, wo die Awo anders als in Perleberg oder Wittenberge aufgestellt ist, wolle sich der Wohlfahrtsverband „in seiner Gänze präsentieren“. Nicht zuletzt auch als attraktiver Arbeitgeber.

In Pritzwalk ist die Awo vor allem in der Betreuung psychisch Kranker tätig, aber nicht in der Betreuung von Kindern- und Senioren. Das Kleinstheim im Hainholzweg 49 übernahm die Awo 2002 – nach der Insolvenz des Vereins Sozialstation. Die acht Mitarbeiter betreuen dort elf Bewohner. Mit einem Tag der offenen Tür am Montag, 6. Juli, stellt sich das Kleinstheim vor – auch mit dem Ziel, Vorbehalte gegenüber psychisch kranken Menschen abzubauen. Am Dienstag, 7. Juli, wird in die Begegnungsstätte der Awo in der Hagenstraße 21a eingeladen. Gemeinsam mit dem DRK wird eine Blutspende ermöglicht, an der sich jedermann beteiligen kann. Am Donnerstag, 9. Juli, präsentiert das Haus seine Angebote bei einem Tag der offenen Tür. Dazu gehört die Schuldner- und Insolvenzberatung. „Wir bieten auch Insolvenzverfahren an“, erklärt Heike Schulz. Mit diesem Angebot ist die Awo auch Perleberg und Wittenberge vertreten. Das hat den Vorteil, dass auch bei einem Umzug die Betreuung in einer anderen Stadt fortgeführt werden kann. Die Obdachlosenbetreuung hat in dem Haus ihren Sitz ebenso wie die präventiv aufsuchende Sozialarbeit. „Es geht darum, dass es erst gar nicht zur Obdachlosigkeit kommt“, berichtet Elvira Grescho. Sie ist die Bereichsleiterin Eingliederungshifen der Awo und leitet das Kleinstheim. „Durch Prävention kann ganz viel abgewendet werden. Man glaubt meist, dass das Elend weit weg ist, aber das stimmt nicht.“ In der Begegnungsstätte befindet sich zudem die Anlaufstelle für Migration. Von hier aus werden die Asylbewerber in Pritzwalk und darüber hinaus auch in Meyenburg betreut. Wie Elvira Grescho berichtet, ist eine zunehmende Bereitschaft in der Bevölkerung zu erkennen, auch ehrenamtlich Asylbewerbern zu helfen.

Auf dem Marktplatz wird sich die Arbeiterwohlfahrt am Mittwoch, 8. Juli, von 8 bis 12 Uhr präsentieren. Informiert wird über alle Angebote der Awo im Landkreis. Der Verband stellt sich mit seinen 300 Mitarbeitern als großer Arbeitgeber vor. „Es werden immer mehr“, merkt Heike Schulz erfreut an. Dringend gesucht werden derzeit aber Sozialarbeiter und Pflegefachkräfte, auch die Awo-Kitas suchen Mitarbeiter. Im Sommer werden drei Heilerziehungspfleger eingestellt. Natürlich bildet die Awo auch aus. „Die Awo ist ein attraktiver Arbeitgeber, auch was Urlaub und Bezahlung betrifft“, erklärt die Geschäftsführerin.

Am Freitag, 10. Juli, endet die Festwoche mit einem Tag der offenen Tür im „Ambulant Betreuten Wohnen“ in der Mozartstraße. Es wird gegrillt und die Prignitz Dancer gestalten ein Abschlussfest.

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