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Lokales Prignitz Awo Prignitz erhält Komfort-Bus
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02:15 27.02.2016
Einsteigen in den neuen Bus. Quelle: Michael Beeskow
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Perleberg

Der Neue ist unglaublich. Was der alles hat und vor allem auch kann. Mitarbeiter wie Bewohner der Heilpädagogischen Wohnstätte der Awo in Perleberg sind jedenfalls durchweg begeistert über den neuen Kleinbus. Kerstin Gartenschläger, die stellvertretende Leiterin der Einrichtung, hat das Fahrzeug schon erprobt. „Man thront dor richtig hinter dem Steuer.“

Aber darauf kommt es ihr weniger an. Für unsere 32 Bewohner wird nun vieles leichter, und natürlich auch für die Mitarbeiter. Viele der Bewohner sind Rollstuhlfahrer. Wenn eine Fahrt anstand, mussten sie bislang aus dem Rollstuhl in den Kleinbus gehoben werden. „Das war richtig anstrengend“, erklärt Kerstin Gartenschläger. Für manchen Mitarbeiter ging das bis an die Leistungsgrenze.

Drei Rollstuhlfahrer finden gleichzeitig Platz

Der neue Bus hat eine Rampe, die sich mit dem Rollstuhl hoch fahren lässt. Die Bewohner können in ihren Stühlen sitzen bleiben. Bis zu drei Rollstühle kann der Kleinbus aufnehmen. Bis zu acht Bewohner nimmt das Fahrzeug auf. Der seitliche Einstieg verfügt über einen ausfahrbaren Tritt. „Um das Einsteigen zu erleichtern, haben wir einen Plastehocker hingestellt“, erinnert Kerstin Gartenschläger. Zu den neuen Annehmlichkeiten gehören auch ein Radio, die Klimaanlage, die Einparkhilfe und vieles mehr. Mit dem Bus fahren die Bewohner zur Musiktherapie beim CJD in Giesensdorf, zum Einkaufen, zum Arzt oder auch mal in den Urlaub an die Ostsee.

Begeistert ist auch Beate Mundt, die den Förderantrag bei „Aktion Mensch“ stellte. „Das war unser erster Antrag“, berichtet die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Awo-Mitarbeiterin. „Aktion Mensch“ habe ihr aber auch sehr bei der Antragstellung geholfen. Der Mercedes-Bus hat einen Wert von 76 000 Euro. Die Awo bringt einen Eigenanteil von 20 Prozent auf. Der alte Bus der Wohnstätte, in der Menschen mit geistigen, seelischen und schwerst mehrfachen Beeinträchtigungen leben, stammte von 2000 und hatte ausgedient. „Wir brauchten ein neues Fahrzeug“, erklärt Beate Mundt, „aber solch ein komfortables hätten wir uns nicht leisten können.“

Von Michael Beeskow

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