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Prignitz B5 wird gebaut, B 107 drei Tage gesperrt
Lokales Prignitz B5 wird gebaut, B 107 drei Tage gesperrt
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00:17 07.10.2016
Zwischen Neu Schrepkow und Kletzke wird schon eifrig die Fahrbahn abgefräst. Quelle: Andreas König
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Neu Schrepkow

Große Fräsmaschinen bestimmen seit Dienstag das Bild auf der Bundesstraße 5. Zumindest im Abschnitt zwischen Kunow und Kletzke müssen Kraftfahrer Vorsicht walten lassen, um sicher an den schweren Baumaschinen vorbeizukommen. „Die Fahrbahn der B 5 muss im Abschnitt zwischen Groß Werzin und Kunow erneuert werden“, sagt Ulrich Schulze, der Leiter der Straßenmeisterei Kyritz, in deren Zuständigkeitsbereich die Arbeiten fallen. Auftrag- und Geldgeber ist das Bundesverkehrsministerium, das die Arbeiten vom Landesbetrieb für Straßenwesen betreuen lässt.

Während die Arbeiten an der Bundesstraße 5 bei einseitiger Sperrung jeweils einer Fahrbahnseite möglich sind, ist der Fall bei der B-5-Einmündung der B 107 aus und in Richtung Havelberg etwas komplizierter. „Dort muss ebenfalls die Fahrbahn erneuert werden, was allerdings wegen der Verkehrsinsel nur unter Vollsperrung möglich ist“, sagt der Leiter der Straßenmeisterei. Von Donnerstag, 6. Oktober, bis einschließlich Sonnabend, 8. Oktober, wird daher die Bundesstraße 107 aus Richtung Perleberg und Pritzwalk nicht befahrbar sein. Kraftfahrer, die in die Gesperrte Richtung wollen, sollen laut Pressemitteilung des Landesbetriebs für Straßenwesen folgender Umleitung nutzen: Ab der B 5 bei Kletzke über die K 7007 - L 10 – Bad Wilsnack – Legde – K 7005 – Roddan – B 107 und zurück. Die Umleitung wird ausgeschildert.

„Grundsätzlich erfolgt die Fahrbahnsanierung in drei Abschnitten“, erklärt Ulrich Schulze. „Die Knotenpunkte Kletzke, Viesecke und Groß Werzin selbst wurden ja bereits vor Jahren erneuert. Jetzt sind die Abschnitte zwischen diesen Knoten dran.“ Daher dürfte die eigentliche Sanierungsstrecke noch kürzer sein als die etwa neun Kilometer reinen Straßenverlaufs, die zwischen Kunow und Groß Werzin liegen.

Die über zehn Jahre alte Fahrbahn wird in den zu bauenden Bereichen mittels Fräsmaschinen in 3,5 Zentimetern Tiefe ausgebaut, wie es in der Fachsprache heißt, Anschließend erfolgt das Asphaltieren auf der jeweils gesperrten Fahrbahnhälfte der B 5. „Wir verwenden eine sogenannte schwimmende Bohle, so dass die Fahrbahn nach der Erneuerung etwas ebener wird als die alte“, sagt ein Mitarbeiter der Bauüberwachung.

Die Bauarbeiten sind in drei Abschnitte unterteilt, wobei die Fräsmaschinen quasi die Vorhut bilden und den Boden für die Schwarzdeckenfertiger bereiten, die anschließen zum Einsatz kommen.

Das gesamte Vorhaben kostet etwa 350 000 Euro.

Wenn alles so klappt wie geplant, soll die Bundesstraße 5 ab dem 30. November wieder durchgängig befahren werden.

Von Andreas König

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