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Prignitz Badestellen-Check: Naturbadesee in Groß Woltersdorf
Lokales Prignitz Badestellen-Check: Naturbadesee in Groß Woltersdorf
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00:20 03.08.2017
Beschaulich und bei gutem Wetter im Sommer ein Besuchermagnet: der Naturbadesee in Groß Woltersdorf und sein Strand. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Groß Woltersdorf

Der Sommer ist da, die Temperaturen sind hoch und wenn das Wetter gut ist, lockt es ins kühle Nass an Naturbadestellen. Doch nicht nur der Norden Deutschlands kann mit Mecklenburg-Vorpommern da mithalten, auch die Prignitz punktet mit erfrischend kühlen Badestellen. Insgesamt sind acht an der Zahl offiziell verzeichnet. In der Regel wird einmal im Monat die Wasserqualität durch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung kontrolliert, so dass ein gefahrenloser Badespaß möglich ist. In den kommenden Wochen werden wir einige der Naturbadestellen auf Herz und Nieren vor Ort prüfen und in loser Reihenfolge vorstellen.

Groß Woltersdorf hat in Sachen Freizeitmöglichkeiten so einiges zu bieten. Neben einer Rodelbahn, einem Märchenwald und einer Töpferei bietet der Naturbadesee die Möglichkeit, einfach mal ins kühle Nass zu springen. Im kommenden Jahr feiert der Badesee sein 20. Jubiläum. Nach einem Jahr Bauzeit wurde dieser im Jahr 1998 in Betrieb genommen. Seither ist der Kultur- und Heimatfreundeverein „Wahrberge“ Schirmherr der Anlage und ebenso Betreiber vieler weiterer Freizeitangebote in Groß Woltersdorf. Viele Wege führen zu dem kleinen Dörfchen in der Gemeinde Groß Pankow. Von der Bundesstraße 107 aus erreicht man Groß Woltersdorf nach nur wenigen Minuten. Aus Richtung Pritzwalk kommend geht es in Mesendorf rechts ab, entlang einiger sporadisch gepflasterten Wege. Im Dorf angekommen ist gleich auf der linken Seite gelegen die große Anlage des Naturbadesees.

Einige unterschiedliche Spielgeräte gibt es für die kleinen Besucher zum Zeitvertreib, wenn es mal nicht nur ins Wasser geht. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Vor Ort findet man einen kleinen, aber feinen, unbefestigten Parkplatz mit einigen Stellplätzen vor. Auch Wohnmobile finden vor Ort eine Bleibe. Nur wenige hundert Meter entfernt befindet sich der See mit einem kleinen Strandabschnitt. Täglich von zehn bis 20 Uhr kann man sich dort im kühlen Nass erfrischen. Ein Erwachsener zahlt zwei Euro, Kinder 50 Cent, bis drei Jahre ist der Eintritt frei. Doch dafür wird einiges geboten: Ein Volleyballplatz, Sitzgelegenheiten, ein kleiner Spielplatz und sanitäre Anlagen gehören zum Service vor Ort. Zwar sieht man der Badestelle den langjährigen Betrieb an einigen Stellen an, doch alles wird gepflegt und sauber gehalten. Seit sechs Jahren ist Klaus Abraham nun schon im Verein tätig. „Ich bin zwar kein Rettungsschwimmer, sorge hier aber täglich für Ordnung“, sagte der Badeaufseher. Laut dem verantwortlichen Verein erfolgt die Benutzung stets auf eigene Gefahr, eine rechtliche Absicherung könne nicht übernommen werden. „Zudem betreibe ich einen kleinen Kiosk direkt am Badesee“, so Klaus Abraham weiter. Jede Altersgruppe kann am Naturbadesee ihren Spaß haben. Er ist leicht zu erreichen und auch für die Kinder wird einiges geboten, wenn es mal nicht ins Wasser geht. Auch für Jugendlager ist das Areal bestens geeignet. So finden in dieser Woche Zeltlager verschiedener Vereine und Jugendgruppen statt, wie Badeaufseher Klaus Abraham informiert.

Zur Prüfung der aktuellen Badequalität ist alle vier Wochen Jan Waldmann vom Gesundheitsamt des Landkreises unterwegs. Hier gibt es zurzeit keine Beanstandungen, wie von der Kreisverwaltung zu erfahren war. So verlief die mikrobiologische Untersuchung im gesamten Landkreis positiv. So kann jeder ohne Bedenken jederzeit die Erfrischung im Naturbadesee genießen. Außerdem stehen Rettungsmittel jederzeit zur Verfügung, jedoch kein ausgebildeter Rettungsschwimmer. Mit der Ruhe und Entspannung vor Ort kann es allerdings schnell mal vorbei sein, wenn sich hunderte Badegäste im Sommer dicht an dicht am See drängen. Das liegt vor allem daran, dass Groß Woltersdorf einen guten Ruf hat und bei den Touristen sehr beliebt ist. Doch eine Erholung ist es allemal, wenn die hohen Temperaturen nicht mehr auszuhalten sind und man sich im kühlen Nass erfrischen will.

Von Marcus J. Pfeiffer

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