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Prignitz Bälow: Straßenbau zum Schutz vor Flut
Lokales Prignitz Bälow: Straßenbau zum Schutz vor Flut
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10:00 28.05.2015
Die Ortsdurchfahrt Bälow wird derzeit erneuert. Quelle: Andreas König
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Bälow

Radfahren ist nicht nur gesünder als im Auto zu sitzen, man kommt auch besser durch. Das merken in diesen Tagen alle, die den Elberadweg nutzen, um die Elbdörfer südlich von Wittenberge zu erfahren. In Bälow nämlich kommt man motorisiert derzeit nur bis zum jeweiligen Ortseingang. Die Kreisstraßenmeisterei Prignitz lässt die Straße erneuern. Kraftfahrer werden über Legde und Bad Wilsnack umgeleitet.

Bauarbeiten werden aus Hochwassermitteln bezahlt

„Die Arbeiten sind erforderlich, weil die Kreisstraße unter den Transporten in der Hochwasserabwehr 2013 enorm gelitten hat“, sagt Edelgard Schimko, zuständige Geschäftsbereichsleiterin in der Kreisverwaltung. Folgerichtig werden die jetzigen Bauarbeiten aus Hochwassermitteln bezahlt. Mit rund 720 000 Euro schlägt die Erneuerung der Ortsdurchfahrt zu Buche. Bei der Gelegenheit werden sowohl die Trinkwasserleitungen erneuert als auch die teils vorhandenen Regenentwässerungsrohre modernisiert und ergänzt. Den Auftrag hat die Firma Universalbau aus Perleberg erhalten. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Doch der Hochwasserschutz macht an der Ortsdurchfahrt nicht Halt, im Gegenteil. Die Kreisstraße, die zwischen Bälow und Sandkrug die Funktion des Deichs übernimmt, soll ebenfalls erneuert werden. Nach Bekundungen bei der diesjährigen Deichschau soll das im kommenden Jahr geschehen, doch will Edelgard Schimko diesen Termin nicht kommentieren. „Es war ein harter Kampf, die Erneuerung der Straße so zu planen, dass sie auf dem bestehenden Deich verlaufen kann“, sagt die Geschäftsbereichsleiterin. Das für den Hochwasserschutz zuständige Landesumweltamt habe ursprünglich vorgehabt, einen separaten Deich zu bauen. Doch diese Idee werde nun nicht mehr verfolgt.

Kreisstraße machte bei Hochwasser Probleme

Die in einem Bogen verlaufende Kreisstraße machte bei Hochwasser immer wieder Probleme. Wurde sie 2006 mit tausenden von Sandsäcken gesichert, errichteten Bundeswehrsoldaten beim bisher größten Elbehochwasser 2013 einen Deich aus Strohballen, den sie mit Folien abdichteten. Die Idee erschien auf den ersten Blick ungewöhnlich, doch sie hatte Erfolg. Allerdings genügt das nicht für einen verlässlichen Hochwasserschutz.

Ähnlich wie in Breese werden auch in Bälow Hochwasserschutz und Straßenbau vereint. Eine Errungenschaft der 2013er Flut bleibt erhalten: Die Berme an der Kreisstraße dient als Deichverteidigungsweg.

Von Andreas König

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