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Bahn baut wieder – Zugverkehr unterbrochen

Prignitz, Ostprignitz-Ruppin Bahn baut wieder – Zugverkehr unterbrochen

Auf der Strecke des RE 2 in Richtung Berlin müssen sich Bahnreisende in der Zeit vom 17. März bis 22. März auf erheblich längere Fahrzeiten einstellen. Die Gleise zwischen Glöwen und Neustadt werden instandgesetzt und sind deswegen gesperrt. Busse übernehmen den Ersatzverkehr.

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In Glöwen fahren vom 17. bis 22. März keine Züge.

Quelle: Andreas König

Glöwen. Zugreisende von und nach Berlin benötigen in der kommenden Woche rund eine Stunde länger als sonst. Die Bahn sperrt die Strecke des Regionalexpress 2 Berlin–Wittenberge zwischen Glöwen und Neustadt (Dosse) wegen „planmäßiger Instandhaltungsarbeiten an Gleisen und Weichen“, wie Bahnsprecher Burghard Ahlert mitteilt.

Von Freitag, 17. März, 23.30 Uhr, bis einschließlich Mittwoch, 22. März, verkehren die Züge aus Berlin nur bis Neustadt (Dosse) und die aus Wittenberge nur bis Glöwen. „Wir haben einen Schienenersatzverkehr eingerichtet“, sagt Dietmute Graf, Pressesprecherin des Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft Odeg, die die Strecke bedient. Auf die Arbeiten der Bahn habe das Unternehmen keinen Einfluss und müsse sich daher mit den Einschränkungen abfinden. Gleiches gilt für die Reisenden. Vor allem Pendler in Richtung Berlin und zurück müssen sich auf etwa ein Stunde zusätzlicher Fahrtzeit pro Strecke einrichten. Wer beispielsweise mit dem Zug um 7.20 Uhr in Berlin-Spandau sein möchte, muss während der Bauarbeiten einen Zug (oder besser gesagt einen Bus und einen Zug) früher nehmen, um sein Ziel zu erreichen. „Die Fahrtzeit für Reisende zwischen Glöwen und Neustadt (Dosse) sowie umgekehrt verlängert sich damit um eine Stunde“, räumt die Odeg-Sprecherin ein. Gleiches gilt für die Rückfahrt.

Weitere Bauarbeiten geplant

Wenn die Arbeiten beendet sein werden, stehen gleich die nächsten Einschränkungen bevor: Die Deutsche Bahn beabsichtigt, am 19. März die Strecke zwischen Bad Kleinen und Wismar zu sperren. Reisende in Richtung Norden müssen zeitlich in etwa mit den gleichen Einschränkungen leben. Wer aus der Region weiter in Richtung Berlin möchte, muss sich zwischen dem 14. und dem 18. April auf eine Unterbrechung der Linie zwischen Spandau und Ostbahnhof einrichten. Einen vollständigen Zugausfall und den Wegfall von Halten gibt es vom 18. bis 21. April zwischen Spandau und Königs Wusterhausen. Zwischen Wismar und Wittenberge kommt es vom 26. April bis zum 3. Mai zu veränderten Fahrzeiten.

Die Gründe für die Bauarbeiten sind unterschiedlich. Während zwischen Glöwen und Neustadt eine reguläre Instandhaltung vorgenommen wird, will die Bahn die Strecke zwischen Bad Kleinen und Wismar auf eine neues Höchsttempo von 160 Kilometern pro Stunde ertüchtigen. In Berlin/Brandenburg investiert die Bahn in diesem Jahr insgesamt 500 Millionen Euro.

Informationen zu den Fahrplanänderungen sind unter https://bauinfos.deutschebahn.com/ oder unter www.odeg.de zu finden.

Von Andreas König

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