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Bahnübergang in Pritzwalk bleibt befahrbar

Wittstocker Chaussee wird nur halbseitig gesperrt Bahnübergang in Pritzwalk bleibt befahrbar

Die zunächst geplante Vollsperrung der Wittstocker Chaussee in Pritzwalk wurde nun doch verworfen. Die Deutsche Bahn hat kurzfristig entschieden, die Erneuerung des Bahnüberganges mit einer halbseitigen Sperrung umzusetzen. Sicherungsposten regeln den Verkehr, wenn ein Zug die Kreuzung passiert.

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Die Vollsperrung der L 154 ist abgewendet.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Um mehrere Monate hat sich die geplante Erneuerung des Bahnüberganges in der Wittstocker Chaussee in Pritzwalk verzögert: Eigentlich sollte die neue Schrankenanlage längst fertig sein – Zunächst war eine Vollsperrung angesetzt, die ab dem heutigen Mittwoch in Kraft treten sollte. Voraussichtlich bis zum 31. März sollte die L 154 in Richtung Wittstock nicht befahrbar sein.

„Leider gab es an diesem Bahnübergang Probleme mit der Planung und den Abnahmen“, erklärte am Montag Gisbert Gahler, Sprecher der Deutschen Bahn (DB) in Berlin. Da die veraltete Technik bereits abgebaut worden sei und die neue Technik erst Ende März in Betrieb gehen soll, wäre für den Übergangszeitraum ein Bahnübergangssicherungsposten erforderlich, der den Verkehr regelt. Die Kommune – also die Stadt Pritzwalk – und die DB Netz AG haben laut Gahler entschieden, stattdessen für diesen Zeitraum die kreuzende Straße komplett zu sperren.

Unterdessen hat sich offenbar doch eine andere Lösung aufgetan. Die Baustelle Bahnübergang soll nur halbseitig gesperrt werden. „Die Bahn hat sich kurzfristig entschieden, doch keine Vollsperrung zu veranlassen“, so Peter Wilke, der beim Sachbereich Ordnung und Verkehr der Kreisverwaltung Prignitz im Bereich Baustellensicherung arbeitet. „Es soll unter halbseitiger Sperrung gearbeitet werden.“ Die Baustelle werde nur die halbe Fahrbahn einnehmen.

Vor Ort waren dieser Tage Mitarbeiter der Firma HSS dabei, die Autofahrer über den ungesicherten Bahnübergang zu leiten, wenn ein Zug kommt. Diese Sicherungsposten werden wohl auch weiterhin den Autoverkehr durch die halbseitige Baustelle leiten. Immerhin ist die Wittstocker Chaussee (L 154) der Zubringer zur Autobahn 24 und zur Ortsumgehung.

Eine halbe Million Euro lässt sich die Deutsche Bahn die umfassende Erneuerung der Halbschrankenanlage kosten. Dafür gibt es dann eine neue Anlage, die dem Eisenbahnkreuzungsgesetz – und damit dem neuesten Stand der Technik – entspricht. „Die blinkenden roten Leuchten in der Mitte der Andreaskreuze sind nicht mehr zulässig“, hatte Bahnsprecher Gisbert Gahler aus Berlin im Herbst 2015 erklärt. Vorgeschrieben sind jetzt vielmehr Signalanlagen, die bei Bedarf gelb und rot blinken, bevor der Zug kommt.

Mitte November sollte die eigentliche Modernisierung beginnen – und bis Mitte Dezember dauern. In dieser Zeit sollte es ursprünglich nicht keine Verkehrseinschränkungen geben: Die Arbeiten sollten nachts stattfinden, wenn auf der Strecke kein Zug fährt. Nun kommt es anders.

Ende 2016 und Anfang 2017 sollen dann voraussichtlich auch die beiden Bahnübergänge in der Havelberger Straße und im Giesensdorfer Weg in Pritzwalk erneuert werden.

Von Beate Vogel

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