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Prignitz Bald kein „Wildwest“ mehr in Pritzwalk
Lokales Prignitz Bald kein „Wildwest“ mehr in Pritzwalk
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13:37 27.02.2016
Am Markttag werden sich die Händler künftig noch mehr auf dem eigentlichen Markt tummeln. Quelle: Foto: Bernd Atzenroth
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Pritzwalk

Von wegen Freigabe der Marktstraße – es ist in einem Punkt sogar fast das Gegenteil: Denn das Durchrasen vom Ostteil zum Westteil vor allem Abend wird bald der Vergangenheit angehören – mittendrin wird der Marktplatz fast wie Fort Knox vor den zuletzt immer häufiger hinüberbretternden Fahrern gesichert – Poller werden zum östlichen wie westlichen Teil hin dafür sorgen, dass ein paar unschöne Sitten, die eingerissen sind, nur ein kurzes Zwischenspiel bleiben werden. Die Stadtverordneten beschlossen nunmehr endgültig die Neuregelung, über die schon viel geschrieben und diskutiert worden ist.

Wendeschleife vor der Fußgängerzone

Danach ist klar, dass der Markt künftig noch mehr als bisher Fußgängerzone sein wird, gerade in einem Moment, wo sich gleich mehrere neue Geschäfte hier ansiedeln und der Leerstand am Platz auf ein Minimum zurückgefahren wird. Auch die Meyenburger Straße bleibt weiterhin Fußgängern vorbehalten – neue Poller werden sie spätestens im Herbst von der östlichen Marktstraße trennen. Dabei ist die Marktstraße im westlichen Teil ohnehin und im östlichen Teil künftig auch keine reine Fußgängerzone mehr, sondern ein „verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“.

Soll heißen: Statt Schrittgeschwindigkeit ist hier künftig bis zu Tempo 20 erlaubt, es gibt im östlichen Teil Kurzzeitparkplätze und in Höhe der Einmündung zur Meyenburger Straße eine Wendeschleife. Wegen dieser Wendeschleife müssen ein paar Markthändler ihren angestammten Platz auf den eigentlichen Markt verlegen, wo aber, wie Thiel bereits im Stadtentwicklungsausschuss ausgeführt hatte, noch genügend Platz ist. Der westliche Teil der Straße wird hinter der Einmündung der Kirchstraße mit Pollern in Richtung Markt abgegrenzt.

Pritzwalker Stadtverordnete entschieden einstimmig

All dies wird nach der Entscheidung der Stadtverordneten vom Mittwoch nicht sofort kommen. Vizebürgermeister Ronald Thiel erklärte, dass er mit dem Votum nunmehr in die Gespräche mit der zuständigen Verkehrsbehörde gehen könne. Als spätesten Zeitpunkt, zu dem das Vorhaben komplett in die Tat umgesetzt ist, nannte Thiel den Stadtverordneten das nächste Herbstleuchten, das wieder Anfang September stattfinden wird. Nach der intensiven Diskussion im Stadtentwicklungsausschuss gab es auch nicht mehr viel Redebedarf in der Stadtverordnetenversammlung.„Wir wollen das Wildwest auf der Marktstraße beenden“, erklärte Hartmut Winkelmann (Linke), „zur Sicherheit der Bürger.“

Jean Duwe (FDP) erinnerte daran, dass die jetzige Entscheidung eine Folgebeschluss zu einem Votum vom Dezember ist – damals war die jetzige Vorlage mit entsprechenden Vorgaben in Auftrag gegeben worden. Duwe lobte die kostengünstige Variante, die jetzt für die Poller gefunden worden sei, aber erst einmal eine Probezeit erfährt.

Duwe: „Wichtig ist, dass der Marktplatz autofrei bleibt und wieder Marktplatz wird.“

Von Bernd Atzenroth

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