Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Bau-Endspurt an der B 189
Lokales Prignitz Bau-Endspurt an der B 189
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 09.11.2017
Noch ist Geduld gefragt bei Groß Pankow: Links steht der Stau an der Ampel, rechts wird am letzten Abschnitt gebaut. Quelle: Bernd Atzenroth
Anzeige
Groß Pankow

Verkehrsbehinderungen und Kolonnenfahren über Kilometer – im Moment ist das noch die Realität auf der Bundesstraße B 189 rund um Groß Pankow. Doch das Ende der schon gut zwei Jahre währenden Dauerbaustelle ist nunmehr in greifbare Nähe gerückt. In der letzten Novemberwoche soll im dritten Bauabschnitt von Groß Pankow in Richtung Pritzwalk der Asphalt aufgetragen werden. Danach sollen die Ampeln abgebaut werden – zumindest für den Autoverkehr bedeutet das dann weitgehend freie Fahrt. Das bestätigte auf Nachfrage der MAZ Halldor Lugowski, seines Zeichens Bauamtsleiter in der Groß Pankower Gemeindeverwaltung. Er hatte an der jüngsten Bauberatung teilgenommen und ist daher auf dem neuesten Stand, was die Arbeiten angeht. „Der Asphalt wird in der letzten Novemberwoche aufgetragen. Danach gibt es keine Ampelregelung mehr“, erklärte er.

Allerdings ist der Abschnitt bis dahin noch einmal zu einem besonders engen Nadelöhr für alle Verkehrsteilnehmer geworden. Denn im Moment müssen sie in kurzer Folge gleich zwei Ampeln passieren, jeweils an den Stellen, an denen die neue Straße an die schon fertigen Passagen angebunden wird. Schwierig ist es derzeit auch, von Kuhbier aus in Richtung Groß Pankow – der Anschluss der Verbindungsstraße an die B 189 fällt genau in den zweiten Bereich, der neuerdings per Ampel geregelt wird – hier müssen Verkehrsteilnehmer aus Richtung Kuhbier an einer eigenen Ampel oft minutenlang warten, bis sie auf die B189 in die eine oder andere Richtung einbiegen können. Im ganzen Bereich wird der Verkehr auf wenigen hundert Metern über mehrere Engstellen an der Baustelle vorbeigeleitet.

So sehen Autofahrer derzeit die Ortsausfahrt aus Groß Pankow in Richtung Pritzwalk. Quelle: Bernd Atzenroth

Wenn alles gut geht, ist es damit aber in gut drei Wochen vorbei – was nicht heißt, dass sich dann die Baustelle an sich bereits erledigt hat. Denn an den Geh- und Radwegen wird wohl noch bis Ostern 2018 gewerkelt werden müssen, wie Lugowski weiter erklärte. Schließlich soll noch alles schick gemacht werden. So laufen die Arbeiten noch in der ganzen Ortslage, die von der B 189 durchquert wird, auch wenn der Radweg auf einer Seite schon sehr weit gepflastert ist und manche Verkehrsinsel bereits fertig gebaut scheint.

Auch Arbeiten am Bahnübergang

Nichts mit den Arbeiten an der B 189 zu tun haben Aktivitäten rund um den Bahnübergang am Steindamm, der in dieser Höhe in die B189 einmündet. Die jetzige Querung wird durch einen Halbschrankenübergang ersetzt. Das steht im Zusammenhang mit der Umrüstung der Bahnstrecke auf vollelektronische Stellwerke, die derzeit in vollem Gange ist. So waren auch in Perleberg in den vergangenen Wochen deswegen Bahnübergänge gesperrt. Bereits Ende Oktober hatte die Stellwerksmitarbeiterin in Groß Pankow ihren letzten Arbeitstag. Danach sollte die eigentlich Umstellung beginnen. In dieser Zeit fahren auch keine Züge.

Allerdings gestaltete sich die Umrüstung offenbar schwieriger als gedacht. Der zunächst nur auf zwei Wochen befristete Schienenersatzverkehr wurde jedenfalls noch einmal verlängert. Die Bahnen sollen, Stand jetzt, am kommenden Montag, 13. November, wieder fahren. Es nähert sich also der Zeitpunkt, an dem der gesamte Verkehr auf Schiene und Straße rund um Groß Pankow wieder normal fließt.

Von Bernd Atzenroth

Über viele Jahre gibt es insbesondere zwei Namen, die man in Pritzwalk mit dem Thema Feuerwehr assoziiert, zum einen den ehemaligen Ortswehrführer Peter Gronau, zum anderen den Stadtbrandmeister Volker Lehmann. Da ist es wohl kein Wunder, dass genau diese beiden beim Pritzwalker Feuerwehrball Auszeichnungen des Landesfeuerwehrverbandes erhielten.

06.11.2017

Der Meyenburger Jugendfeuerwehrwart Sven Niemann und seine Mitstreiter wollen, dass sich Jugendwehren aus der ganzen Welt über die sozialen Medien austauschen. Die eigene Truppe ist seit 2015 bei Facebook, seit Anfang 2017 bei Instagram. Sie postet Fotos und Videos. Im Netz gab es viel Resonanz – auch aus dem Ausland.

06.11.2017

Nachdem sie von ihrem Vater geschlagen worden war, schnappte sich eine Neunjährige am vergangenen Freitag ihren Rucksack und eine Taschenlampe und lief allein auf der Landstraße nach Bad Wilsnack. Sie wollte zu ihrer Großmutter. Eine Autofahrerin las das Kind auf und fuhr es zur Polizei. Das Jugendamt wurde informiert.

06.11.2017
Anzeige