Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Bauarbeiten am Gemeindehaus begannen

Brügge Bauarbeiten am Gemeindehaus begannen

Viel ist noch nicht zu sehen, aber es geht los: Im denkmalgeschützten Gemeindehaus in Brügge wird, bevor der Innenausbau und die Umgestaltung beginnen können, eine Bestandsaufnahme gemacht. Dank einer 75-prozentigen Leader-Förderung kann das 715 000 Euro teure Projekt gestemmt werden.

Voriger Artikel
Neuer Wirbel um den „Dörpkrog“
Nächster Artikel
Mit Punkrock und Metal im Tonstudio

Am Gemeindehaus erfolgt derzeit die Bestandsaufnahme. Die Treppe ist bereits weg.

Quelle: Beate Vogel

Brügge. Ganz große Bewegung ist am Gemeindehaus im Halenbeck-Rohlsdorfer Ortsteil Brügge (Amt Meyenburg) noch nicht zu sehen. Das denkmalgeschützte Backsteingebäude soll bekanntlich für 715 000 Euro von Grund auf saniert werden. Nun steht zwar ein Außengerüst, doch die ersten Arbeiten spielen sich vor allem im Inneren des Gebäudes ab, wie Meyenburgs Bauamtsleiterin Uta Nebert erklärte. „Wir müssen erst einmal eine Bestandsaufnahme vornehmen“, sagte sie.

Von außen sichtbar ist dies am bisherigen Eingangsbereich. Dort wurde die Treppe abgetragen, so dass der Blick ins Fundament mit Feldsteinen und Schüttgut frei liegt. Der Haupteingang soll künftig auf die östliche Seite des Gebäudes verlegt werden (die MAZ berichtete). Die alte Kassettentür dort und die Treppe darunter sind inzwischen von Efeu überwuchert. Der jetzige Eingangsbereich an der Giebelseite soll behindertengerecht ausgebaut werden. Geplant ist auch, dass ringsum die runden Fensterstürze wieder hergestellt werden, die zu DDR-Zeiten heruntergezogen und begradigt worden waren.

Bis 2019 ist Zeit für den Umbau

Für den denkmalgerechten Um- und Ausbau hat die Kommune bis Dezember 2019 Zeit. Das für eine Gemeinde wie Halenbeck-Rohlsdorf sehr umfangreiche Projekt ist nur dank einer Förderung aus dem Leader-Programm möglich. Im Oktober vergangenen Jahres hatte Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde den Bescheid über 421 000 Euro in Brüggeübergeben. Das sind 75 Prozent der förderfähigen Kosten.

Das ehemalige Gemeinde- und Schulhaus in Brügge ist ein Backsteingebäude mit Zierelementen im Giebel- und Simsbereich. Es steht auf einem Feldsteinsockel. Das Gebäude ist in einem schlechten baulichen Zustand: In der Vergangenheit wurden ungünstige bauliche Veränderungen am Objekt vorgenommen. Notwendig sind umfangreiche Baumaßnahmen im Außen- und Innenbereich. Es entstehen Gemeinderäume, eine Sanitäranlage und im Dachgeschoss ein Spiel- und Freizeitbereich. Das Gebäude wird komplett barrierefrei. Das Haus wird durch die Senioren des Ortes, Sport- und Kulturvereine, für die Jugendarbeit und Familienfeiern genutzt.

Von Beate Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg