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Prignitz Bauflächen an den Knustgärten geplant
Lokales Prignitz Bauflächen an den Knustgärten geplant
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00:19 13.11.2017
Häuslebauer, die sich für einen Bauplatz in Meyenburg interessieren, können auf ein neues Baugebiet an den Knustgärten hoffen. Quelle: DPA
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Meyenburg

Dass in Meyenburg Bauplätze für Eigenheimbauer benötigt werden, bestätigt sich mit jeder neuen Anfrage potenzieller Bauherren. „Solche Anfragen kommen immer wieder“, sagt Bauamtsleiterin Uta Nebert. Zuzug ist wichtig für Städte wie Meyenburg. Neues Bauland auszuweisen ist indessen für kleine Kommunen nicht so einfach. Im Ergebnis der jüngsten Beratung des Bau- und Wirtschaftsausschusses soll nun eine Beschlussvorlage vorbereitet werden, die die Entwicklung von Bauland an den Knustgärten in der Heinrich-Heine-Straße auf den Weg bringt.

Mehrere Beratungen mit Mitarbeitern der Gemeinsamen Landesentwicklungsplanung waren vonnöten, bis sich die nun vorliegende Lösung abzeichnete, informierte Nebert. „Wir hatten 14 Potenzialflächen betrachtet.“ Darunter waren die an der Krempendorfer Straße, die im Flächennutzungsplan bereits als Wohngebiet ausgewiesen ist. Für die Hälfte des Areals gibt es einen rechtskräftigen Bebauungsplan. Die Entwicklung der anderen Hälfte wäre möglich. Außerdem gibt es kleinere Flächen in der Putlitzer Straße, der Pritz­walker Straße am Ortsausgang gegenüber dem Edeka, in der Freyensteiner Straße sowie in den Ortsteilen Bergsoll und Griffenhagen.

Nach der Abwägung blieben die Flächen in der Krempendorfer Straße und die Knustgärten. „Wir wollen nun letztere entwickeln“, so Nebert. Der Flächennutzungsplan muss dafür nicht geändert werden – das wäre für die Kommune auch eine hohe Belastung. Mit einem Selbstbindungsbeschluss könne der Verzicht auf die weitere Entwicklung der Krempendorfer Straße erklärt werden.

Mehr als 1,2 Hektar potenzielles Bauland darf Meyenburg zusätzlich zur Innenentwicklung ohnehin nicht ausweisen, erklärte die Bauamtsleiterin. Gemäß der aktuellen Landesentwicklungsplanung sei die Vorgabe für dezentrale Orte – ein solcher ist Meyenburg seit der Aberkennung des Grundzentrums – 0,5 Hektar Fläche je 1000 Einwohner. Das sind eben die 1,2 Hektar“, sagte Nebert.

Das Gebiet an den Knustgärtnen hätte 1,5 Hektar. Werden Nebenanlagen wie Zuwegung und Ausgleichsflächen herausgerechnet, käme man auf die gewünschten 1,2 Hektar – alles in Abstimmung mit der Gemeinsamen Landesplanung. „Damit wäre die weitere Entwicklung für Meyenburg aber ausgeschöpft.“ Die Stadtverordneten werden in ihrer nächsten Sitzung darüber abstimmen.

Von Beate Vogel

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