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Baustelle in Bergstraße bis Ende November

Pritzwalk Baustelle in Bergstraße bis Ende November

Für die Stadt und alle am Bau Beteiligten läuft es gut auf der Baustelle in der Bergstraße in Pritzwalk. Die Arbeiten, bei denen die Regenentwässerungs-, aber auch Gas- und Trinkwasserleitungen erneuert werden, liegen im Plan und sollen Ende November abgeschlossen sein. Einen archäologischen Fund hat es auch bereits gegeben.

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Jeden Freitag ist Bauberatung an der Baustelle in der Pritzwalker Bergstraße.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Noch etwa sechs Wochen lang werden die Bauarbeiten an der Bergstraße in Pritzwalk andauern. „Wenn alles gut klappt, dann gehen sie bis Ende November“, sagte dazu am Freitag bei der Bauberatung Friedhelm Müller, Fachgebietsleiter Bauwesen in der Stadtverwaltung Pritz­walk. Mit dem Baufortschritt sei man zufrieden. Alles verlaufe planmäßig. Bei der Zusammenkunft dabei waren auch Planer Matthias Telschow, Olaf Köhler für die beauftragte Baufirma, Dietmar Garnatz von Wasser- und Abwasserzweckverband Pritzwalk (WAZ) und Stefan Muhr, der für die Firma Dressler die archäologische Baubegleitung durchführt.

Müller betonte, wie gut die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten sei, „wir sind ein duftes Team“. Die Arbeiten, bei denen es vor allem um die Erneuerung der Regenentwässerungsleitungen in dem Bereich geht, sind ein komplexes Unterfangen und brauchen daher ihre Zeit. „Hier besteht die Schwierigkeit, dass wir tief in die Erde müssen“, umschrieb es Friedhelm Müller, „und das geht nicht ruckzuck.“ Ist alles fertig, wird das komplette Vorflutsystem erneuert sein.

Verkehr: Von Chaos war die Rede

Auch andere Leitungssysteme sind in diesem Zuge zu sanieren und umzuverlegen, etwa die Trinkwasser- und Gasleitungen. So warb Müller auch um Verständnis für die Arbeiten, die in den vergangenen Tagen ein Aufreger in der Stadt waren, zumindest wenn man die Reaktionen bedenkt, die die MAZ, aber auch andere Medien erreichten: Vom „Chaos“ war da die Rede, insbesondere die Umleitungsregelung stand in der öffentlichen Kritik. Bei der Stadtverwaltung Pritz­walk brandete diese Aufregung eher nicht an. Man habe allenfalls „Hinweise wegen des Busverkehrs“ bekommen, sagte dazu Friedhelm Müller.

Die innerörtliche Ausschilderung erfolgte nach einer verkehrsrechtlichen Anordnung. Und brauchte, so Müller, gar nicht anders gemacht zu werden: 95 Prozent des Verkehrs auf der Bergstraße sei innerörtlicher Verkehr – so das Ergebnis einer Verkehrszählung. Müller: „Bei einer Baustelle in dieser Größe braucht man keine innerörtliche Umleitung.“ Und der überörtliche Verkehr werde an der B 189-Anschlussstelle Pritzwalk Ost umgeleitet. Bislang habe es da auch nach Auskunft der Polizei keine Probleme gegeben. Und: Es gibt doch eine Zufahrt zur Bildungsgesellschaft, wenn auch der Hauptweg an der Promenade derzeit nicht befahrbar ist. Fußgängerverkehr sei ohnehin jederzeit möglich.

Archäologischer Fund hat keine zeitlichen Auswirkungen

Bleibt noch ein Punkt: Tatsächlich hat Archäologe Stefan Muhr etwas gefunden. „Wir haben einen Stadtgraben erreicht, der wahrscheinlich um 1870 verrohrt wurde“, sagte er bei der Bauberatung. In der Baugrube selbst ist das für den Laien kaum zu erkennen. Die Arbeit von Muhr besteht nun darin, den Fund zu dokumentieren.

Großartige Auswirkungen auf die Dauer der Bauzeit befürchtete aber wohl niemand, der an der Beratung teilgenommen hatte.

Von Bernd Atzenroth

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