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Prignitz Bei den Pollern wird gespart
Lokales Prignitz Bei den Pollern wird gespart
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02:15 06.02.2016
Der östliche Teil der Marktstraße ist bald „verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“. Quelle: Bernd Atzenroth
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Pritzwalk

Wenn das Herbstleuchten die Pritzwalker Innenstadt mit Leben erfüllt, dann soll die neue Verkehrsregelung für die Marktstraße samt aller notwendigen Umbauarbeiten umgesetzt sein. So lange wird dies „maximal“ dauern, versicherte Vizebürgermeister Ronald Thiel am Dienstagabend den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses. Diese sprachen sich dann wie auch der Ordnungsausschuss am Tag zuvor für eine Änderung der Widmungsbeschränkungen für den östlichen Teil der Marktstraße aus.

Dieser soll wie schon der westliche Teil zu einem „verkehrsberuhigten Geschäftsbereich“ umgewidmet werden. Damit wird die Fußgängerzone zwischen Wallstraße und Meyenburger Straße bei Umsetzung des Beschlusses Vergangenheit sein. Allerdings wird auch weiterhin nicht schneller als 20 Stundenkilometer gefahren werden dürfen. Zudem wird die Straße zur Sackgasse. Wie bereits berichtet, soll sie in Höhe des Rathauses mit Pollern vom Markt abgegrenzt werden, Markt und Meyenburger Straße bleiben Fußgängerzone. Aus Kostengründen ist man zunächst von der ursprünglichen Variante mit automatisch versenkbaren Pollern abgegangen und probiert es erst einmal, wie Thiel ausführte, mit elf mechanisch abmontierbaren und drei feststehenden Pollern. Diese werden auch den westlichen Teil der Marktstraße in Höhe des Abzweigs Kirchstraße zum Markt hin abgrenzen, so dass jegliche Raserei in der Marktstraße wieder der Vergangenheit angehören wird. 40 000 Euro stehen zwar für die Arbeiten im Haushalt zur Verfügung, aber dies sei, so Thiel, „nicht das, was wir ausgeben wollen“.

16 Kurzzeitparkplätze und zwei Taxiparkplätze sollen im östlichen Teil der Marktstraße laut Beschlussvorlage eingerichtet werden. In Höhe Rathaus/Bäckerei Pickert wird eine Wendeschleife eingerichtet. Auf Nachfrage erklärte der Fachgebietsleiter Stadtplanung und Bauwesen, Friedhelm Müller, dass deren Breite so ausgemessen sei, dass jeder Lkw gut wenden könne. Der Ausschussvorsitzende Johannes Bulawa ergänzte, dass der Anlieferverkehr nur mit 7,5-Tonnern und keinen größeren Fahrzeugen möglich sei.

Bänke oder Bäume müssten, so Müller weiter, für die Neuregelung nicht weichen, „alles wird eingepasst“. Auf dem neuen Wendekreis können an Markttagen zwar keine Markthändler mehr stehen. Doch ist laut Müller auf dem Markt selbst genug Platz für alle. Über das weitere Prozedere sagte Thiel: „Mein Wunsch ist es, dass nach dem Beschluss der Stadtverordneten am 24. Februar das Thema sofort angegangen wird.“ Mit der Verkehrsbehörde sei die Umwidmung vorbesprochen, „aber wir brauchen das offizielle Okay“.

Von Bernd Atzenroth

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