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Beim Berufsstart hilft die Messe „GO!“

Perleberg Beim Berufsstart hilft die Messe „GO!“

An 84 Ständen drängten sich die Besucher am Sonnabend auf der Berufsstartermesse „GO!“ in der Perleberger Rolandhalle. Die Dachdeckerinnung war sogar mit einem Info-Truck angereist.

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84 Aussteller präsentierten ihre Ausbildungsmöglichkeiten in der Rolandhalle und waren gut besucht.

Quelle: Jens Wegner

Perleberg. Reges Treiben herrschte am Sonnabend auf der Berufsstartermesse „Go!“ in der Perleberger Rolandhalle. An 84 Ständen in der Halle, im Spiegelsaal und im Außenbereich drängten sich die Besucher an den Ständen der Unternehmen aus vielen Branchen, Bildungsträger, Hochschulen, Universitäten und der Polizei. Die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und Anforderungsprofile in den Betrieben wurden präsentiert.

Nach der Eröffnung verschafften sich der Prignitzer Landrat, Bürgermeister und Lokal-Politiker während eines gemeinsamen Rundgangs ein Bild vo

Nach der Eröffnung verschafften sich der Prignitzer Landrat, Bürgermeister und Lokal-Politiker während eines gemeinsamen Rundgangs ein Bild von der Situation.

Quelle: Jens Wegner

Nach der Eröffnung verschafften sich der Prignitzer Landrat, Bürgermeister und Lokal-Politiker während eines Rundgangs ein Bild von der Situation, unter ihnen der brandenburgische Minister für Wirtschaft und Energie, Albrecht Gerber. Das erste Mal auf der Messe vertreten war die Firma Ayanda aus Pritzwalk, die Gelatinekapseln für Nahrungsergänzungs- und Arzneimittel herstellt. „Wir sind generell auf der Suche nach Arbeitskräften. Wir bieten Ausbildungsplätze beispielsweise zum Maschinen- und Anlagenführer, Mechatroniker, Fachinformatiker oder Kaufmann an. Chemielaborant ist bei uns momentan der Renner.”, sagte Jana Bauer. Die Azubis Michelle Heidebrecht und Kathleen Wiede gaben Informationen zur Ausbildung aus erster Hand.

Bei den Auszubildenden von Ayanda

Bei den Auszubildenden von Ayanda: Michelle Heidebrecht und Kathleen Wiede (v.l.) erhielten die Interessenten alle Informationen zur Ausbildung aus erster Hand.

Quelle: Jens Wegner

Aniko Herms-Neumann präsentierte die möglichen Ausbildungsgänge im Berufsbildungszentrum Prignitz. „Bei uns kann man das Studium zum Betriebswirt absolvieren. Außerdem bieten wir die Weiterbildung zum Techniker an. Das ist etwas höher als der Meister.”, erklärte sie. Betriebsberater Stefan Dannheiser stellte das Bundesprojekt „Smartstart” vor. „Wir möchten potenzielle Azubis mit Unternehmen, die Auszubildende suchen, zusammenbringen. Damit soll die Fachkräftesicherung in der Region vorangetrieben werden”, erläuterte er. Auch das Unternehmen Adecco Service Center Solutions in Wittenberge sucht Mitarbeiter im Teleservice. Zu den Aufgaben gehören die telefonische Aufnahme und Bearbeitung von Pannenmeldungen für den ADAC, die Disposition der Pannenhilfe und die Mitgliederwerbung, war auf einem Aufsteller zu lesen. „Auch im Handwerk hat die Industrialisierung inzwischen Einzug gehalten. Wir benötigen dringend Nachwuchs, weil viele unserer Handwerker bald die Altersgrenze zum Rentenalter erreicht haben. Wir sollen zwar alle möglichst bis 67 arbeiten, aber viele auf dem Bau haben mit 60 schon Schwierigkeiten”, beklagte Kreishandwerksmeister Heiko Wegner. „Wir hoffen, hier ein paar Interessenten für Handwerksberufe zu finden.”

Willi Zeggel möchte Dachdecker werden und übte an einer Schieferplatte

Willi Zeggel möchte Dachdecker werden und übte an einer Schieferplatte.

Quelle: Jens Wegner

Draußen stand der Info-Truck der Dachdeckerinnung. „Wir versuchen Lehrlinge zu gewinnen. Es ist sehr schwer, junge Leute zu finden, die das Handwerk wollen”, beklagte Andreas Würth vom Landesverband der Dachdeckerinnung Baden-Württemberg. Der Achtklässler Willi Zeggel aus Perleberg probierte sich derweil im Bearbeiten einer Schieferplatte aus. Dabei stand ihn Dachdecker Michael Lindow zur Seite. „Das macht schon Spaß”, schwärmte Willi Zeggel. „Mein Opa ist Dachdecker und ich durfte ihm manchmal helfen. Auf der Messe will ich mich über diesen Beruf informieren. Außerdem suche ich fürs nächste Schuljahr in der neunten Klasse einen Praktikumsplatz.” Luisa Blum aus Wittenberge wollte eigentlich nur ihre Bewerbung zur Fitness- und Gesundheitstrainerin am Stand der Europäischen Sportakademie Lindow abgeben. „Aber ich schaue mich hier noch etwas um. Vielleicht finde noch ein paar Anregungen”, sagte sie.

Von Jens Wegner

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