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Benefiz-Tour macht Stopp in Dossestadt

Wittstock Benefiz-Tour macht Stopp in Dossestadt

So viele Radler auf einem Haufen sieht man für gewöhnlich in Wittstock höchstens bei der Tour de Prignitz. Am Donnerstag jedoch waren es die fast 300 Teilnehmer der Hanse-Tour-Sonnenschein, die sich auf dem Marktplatz versammelten. Dort erhielten sie die Spenden der Wittstocker für ihre Benefiz-Tour, die krebskranken Kindern und Jugendlichen zugute kommen soll.

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Radler aus Karstädt überraschte mit Spende

Bürgermeister Jörg Gehrmann (Vorne) überreichte die Spenden der Wittstocker.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Trotz des regnerisch- kühlen Wetters schafften es die fast 300 Teilnehmer der Hanse-Tour Sonnenschein am Donnerstag, etwas Farbe auf den Wittstocker Marktplatz zu bringen. Gut 130 Kilometer hatten die Radler an diesem Tag schon vom mecklenburgischen Stavenhagen aus zurückgelegt. „Das war schon ganz schön anstrengend aber es ist ja für den guten Zweck“, sagte Martin Gust aus Potsdam, der für die Teilnahme an der fast 500 Kilometer langen Fahrt quer durch Mecklenburg und die nördliche Prignitz extra zum Tourausgangspunkt nach Rostock gereist war.

„Das schlechte Wetter hat einigen Teilnehmern ganz schön zu schaffen gemacht“, sagte Helmut Rohde, der Vorsitzende des Fördervereins Hanse-Tour Sonnenschein. Deshalb seien einige bereits mit Bussen in die Wittstocker Stadthalle gebracht worden, wo die 300 Radler die Nacht verbrachten.

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Fast 300 Radler erreichten am Donnerstag den Wittstocker Marktplatz. Dort nahmen sie die Spenden der Wittstocker für die Kinderhospizhilfe der Björn Schulz Stiftung entgegen.

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Doch ihr Besuch in der Dossestadt hat sich gelohnt: Auf dem Marktplatz übergab Bürgermeister Jörg Gehrmann die Spenden, die Bürger und Vereine in den vergangenen Monaten zusammengetragen hatten, zusammengefasst in Form eines großen Schecks. 3740 Euro waren für die in Berlin und Brandenburg tätige Björn-Schulz-Stiftung, die die Kinderhospizarbeit in beiden Ländern unterstützt, zusammengekommen. „Es ist wichtig und gut, dass wir uns auf diese Weise mit diesem so ernsten Thema auseinandersetzen“, lobte Jörg Gehrmann die Aktion. „Denn wenn jeder nur an sich denkt, ist noch lange nicht an alle gedacht“, betonte der Bürgermeister.

Trotz Regenwetters leuchtete der Marktplatz in bunten farben

Trotz Regenwetters leuchtete der Marktplatz in bunten farben.

Quelle: Christian Bark

Doch bei den 3740 Euro allein blieb es nicht. Auch die Wittstocker Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) hatte im Vorfeld der Tour fleißig gesammelt und so konnte WBG-Vorstandsmitglied, Sigrid Böhm, den Betrag um 1000 Euro erhöhen. Rohde nahm die Spenden dankend entgegen. „135 000 Euro haben wir bei unserer Tour im vergangenen Jahr sammeln können“, sagte er im MAZ-Gespräch. „Mal sehen, ob wir da dieses Jahr wieder ranreichen.“ Insgesamt habe die Benefiz-Tour bereits über zwei Millionen Euro für die Krebs- und Hospizhilfe generieren können.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete und frühere Präsident des Fußballvereins Hansa Rostock, Eckhardt Rehberg, war einer der Tourteilnehmer. „Beeindruckend, wie sich Wittstock verändert hat“, stellte er fest. Der Rostocker René Rittek zeigte sich beeindruckt. Er war einer der Radler auf dem Achtertretwagen. „Das Teil wiegt mit uns zusammen an die 700 Kilo“, schätzte er. Und damit ging es am Freitag weiter nach Pritzwalk und Meyenburg. Die Tour endet am heutigen Samstag in Rostock.

Von Christian Bark

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