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Prignitz Benefizkonzert des Salonorchesters in Kirche
Lokales Prignitz Benefizkonzert des Salonorchesters in Kirche
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00:18 21.06.2017
Das Salonorchester der Kreismusikschule Prignitz besteht erst seit zwei Jahren. Quelle: Kerstin Beck
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Cumlosen

Es hätten am Samstagnachmittag ruhig mehr Gäste in der Cumlosener Kirche sein können. Denn erstens gab es ein Benefizkonzert für die Sanierung des Gotteshauses. Zweitens war dieses nicht irgendein Konzert, sondern eine Aufführung, die brandenburgweit unter dem Motto „Musikschulen öffnen Kirchen“ stattfindet. Und drittens musizierte hier schließlich das Salonorchester der Kreismusikschule Prignitz.

So kamen immerhin diejenigen, die vorher bereits zu Kaffee und Kuchen eingeladen worden waren, anschließend in den Genuss musikalischer Leckerbissen. So bedankte sich nach dem Konzert Pfarrer Sacha Sommershof mit den Worten: „Was ich gelernt habe, ist, dass ein Salonorchester zwar etwas Kleines ist, aber dafür etwas Großartiges!“

Durch das Programm führte Hilmar Gliesche

Aber so klein war dann die Mannschaft dann doch nicht, denn gekommen waren Künstler mit drei Geigen, zwei Celli sowie mit ­Kontrabass, Klarinette, Querflöte, Fagott und sogar Schlagzeug sowie Klavier. An Melodien gab es Kompositionen von Rubinstein, Zander, Elsholz, Schostakowitsch, Gossec, Komarowski und insbesondere Fritz Kreisler.

Durch das Programm führte Hilmar Gliesche, der über die Komponisten Interessantes zu erzählen wusste. Zum Beispiel über den politikbewussten Fritz Kreisler, der sich in den 1930er Jahren weigerte, im Berliner Sinfonieorchester mitzuspielen, „solange von dort noch Musiker ins Ausland fliehen müssen!“ Sohn und Orchesterleiter Axel brillierte dann in der Pastorale von Anja Elsholz zusammen mit der Schülerin Carlotta Schüler. Aber die 15-jährige Sachsen-Anhaltinerin aus Deutsch, die erst seit fünf Jahren an der Geige spielt, konnte auch allein ihr Talent unter Beweis stellen: in einer Gavotte des wallonisch-französischen barocken Komponisten Francois-Joseph Gossec.

Franz Lehárs Arie „Dein ist mein ganzes Herz“

Nach der letzten Melodie, dem feurigen „Ungarisch“ von Jo Knümann gab es dann noch eine Zugabe. „Die kennen Sie alle, und die brauche ich deshalb eigentlich gar nicht anzukündigen“, meinte Axel Gliesche dazu: Es war Franz Lehárs Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ aus der Operette „Land des Lächelns“, nach der es einen dementsprechenden Beifall für die Künstler gab.

Das Salonorchester wurde aus dem Sinfonischen Orchester der Kreismusikschule Prignitz heraus gegründet und besteht jetzt zwei Jahre. Wer die Musikerinnen und Musiker in Cumlosen (Amt Lenzen-Elbtalaue) verpasst hat, kann sich freuen: Der nächste Auftritt wird in Klein Leppin (Gemeinde Plattenburg), in dem es in diesem Jahr ein „Dorf ohne Oper“, wohl aber ein fantasievolles Programm mit Musik geben wird: Das Salonorchester spielt dort am Sonntag, 25. Juni, ab 10 Uhr zum „musikalischen Brunch“.

Von Kerstin Beck

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