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Bergstraße wird Großbaustelle

Pritzwalk Bergstraße wird Großbaustelle

Die Bergstraße in Pritzwalk wird ab September zur Großbaustelle. Die Stadt lässt das Regenentwässerungssystem sanieren. Das erhöht gleichzeitig die Stabilität der Fahrbahn. Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine Vollsperrung vorgesehen. Aufwändig dürften sich archäologische Begleitung und die Wasserhaltung der Baustelle gestalten.

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Die Bergstraße wird ab September auf Höhe der Kreuzung Poststraße voll gesperrt.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Noch sind die letzten Pflasterarbeiten in der Pritzwalker Grünstraße nicht abgeschlossen, da steht das nächste größere Bauvorhaben an. Und zwar in der Bergstraße, zu der die Grünstraße hinter der Einmündung in die Poststraße wird. „Es geht um die Erneuerung der Regenentwässerungsleitungen in diesem Bereich“, sagt Friedhelm Müller, Fachgebietsleiter Bauwesen in der Stadtverwaltung Pritz­walk. In der Fachsprache ist von Vorflutleitungen die Rede. Dabei handelt es sich um einen Zusammenfluss mehrerer Regenwasserleitungen, die ihrerseits über ein System von Rohren in die Dömnitz entwässern.

Leitungen sind in schlechtem Zustand

„Die Vorflutleitungen sind zum Teil nicht nur in sehr schlechtem Zustand, sie führen auch über Privatgrundstücke“, berichtet Friedhelm Müller. Einige der Leitungen und Gräben liegen in Grünanlagen. „Da zu dem abgeleiteten Regenwasser auch noch das Oberflächenwasser kommt, mussten wir eine dauerhafte Lösung finden“, erläuter der Fachgebietsleiter. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bergstraße wie viele andere Straßen in Pritzwalk auch aus mehreren Schichten bestehen.

Mehrere Schichten Pflaster und Asphalt liegen übereinander

„Über das alte Kopfstein- oder Katzennkopfpflaster wurden in den 1960er Jahren Kleinpflaster gelegt, und darüber kam dann später eine Asphaltschicht“, erinnert sich Friedhelm Müller. In der Folge habe sich zwar die Befahrbarkeit der Straßen verbessert, nicht aber deren Tragfähigkeit. Dieses Manko will man mit der bevorstehenden Baumaßnahme gleich mit beheben. Unter der Bergstraße in Richtung Poststraße befindet sich gar ein so genannter Kriechgang, der im weitesten Sinne entstanden ist, als ein früher dort vorhandener offener Graben mit einem Gewölbe versehen wurde. Dieses tunnelartige Bauelement soll im Zuge der Arbeiten verfüllt werden. Damit erhöhen sich Stabilität und Sicherheit der Straßen.

Bauarbeiten beginnen im September

Die Regenentwässerung in der Bergstraße und den angrenzenden Straßenzügen wurde schon mehrfach in Angriff genommen. Die jetzt anstehenden Arbeiten gehören zum dritten und voraussichtlich letzten Bauabschnitt. „Im September soll es losgehen“, sagt Friedhelm Müller. Während der Bauarbeiten ist nicht nur eine Vollsperrung der Straße erforderlich, sondern auch eine archäologische Begleitung der Arbeiten. Wegen der hydrologischen Verhältnisse muss die Baustelle per Wasserhaltung trocken gelegt werden.

Straße soll in diesem Jahr fertig werden

Wie lange die Arbeiten dauern werden, lässt sich noch nicht genau sagen. „Das soll bei der Bauanlaufberatung geklärt werden“, sagt Friedhelm Müller. Ziel sei es, die Bergstraße noch in diesem Jahr fertigzustellen. Die reinen Baukosten veranschlagt der Fachgebietsleiter mit etwa 160 000 Euro. Die Summe nimmt die Stadt aus dem Haushalt

Von Andreas König

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