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Bernd Bartel will alles für Heimbewohner tun

Pritzwalk Bernd Bartel will alles für Heimbewohner tun

Inzwischen hat sich der Einrichtungsleiter für die beiden Seniorenheime der Stephanus Wohnen und Pflege, Bernd Bartel, gut eingearbeitet. Er hatte Ralf Knacke abgelöst. Bartel ist es ein Bedürfnis, dass die Bewohner in Pritzwalk und Stepenitz sich wohlfühlen, „ein selbstbestimmtes und angenehmes Leben“ führen.

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Vier neue Azubis konnten die Pflegedienstleiter und Bernd Bartel (r.) begrüßen.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Ein Dreivierteljahr ist Bernd Bartel jetzt Leiter der beiden Senioreneinrichtungen der Stephanus-Wohnen-und-Pflege-Gesellschaft in der Prignitz. Er ist Chef über 68 Mitarbeiterinnen im Seniorenzentrum Christophorus in Pritzwalk und noch einmal über 45 Mitarbeiterinnen im Seniorenzentrum Marienfließ in Stepenitz. Das klingt stressig, hat aber durchaus angenehme Seiten: Diese Woche begrüßte Bartel vier neue Azubis, die in Pritzwalk ausgebildet werden.

„Ich fühle mich wohl hier, bin gut angekommen“, sagt der 42-Jährige, „sowohl bei den Mitarbeiterinnen als auch bei den Bewohnern.“ Dabei war es vielleicht ganz gut, dass Bartel seine Stelle im Februar angetreten hat – gut einen Monat, nachdem der vorherige Einrichtungsleiter Bernd Knacke so emotionsreich verabschiedet wurde.

Neue Herausforderung in er Prignitz

Bartel stammt aus der Gemeinde Heiligengrabe und ist für sein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen nach Berlin gegangen. „Dann bin ich dort hängen geblieben“, erzählt er. Er arbeitete in verschiedenen Stationen im Gesundheitswesen. Nach einem berufsbegleitenden Master-Studium des Managements im Gesundheitswesen war er zuletzt im Krankenhaus in Ludwigsfelde stellvertretender Leiter im Bereich Finanzen und Controlling. Nach dem Abschluss wollte sich Bartel neu orientieren – es klappte in der Prignitz.

Bartels Zielsetzung ist es, alles für die Bewohner der Einrichtungen zu tun: „Es ist ihr Haus, da muss es ihnen gut gehen.“ Sie sollen ein angenehmes und selbstbestimmtes Leben führen können. Dazu brauche man aber auch die engagierten Mitarbeiterinnen, ohne die es nicht gehe. Die dürfte er haben: Wer im Christophorus beobachtet, wie ruhig und rücksichtsvoll die Pflegerinnen mit den Bewohnern umgehen, erhält eine Ahnung davon.

Mehr Personal für stationären Bereich

Drei Tage in der Woche ist Bartel in Pritzwalk, zwei in Stepenitz tätig – immer abhängig von den aktuellen Terminen. Das sind zum Beispiel die Leiterkonferenzen der Stephanus-Stiftung in Berlin. „Da sehe ich auch Bernd Knacke regelmäßig.“ Vor Ort kann sich der Leiter auf die Pflegedienstleiter stützen.

Sie und die Belegschaft müssen in den nächsten Monaten weiter umlernen, weil im Januar 2017 das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft tritt. „Im stationären Bereich dürfen wir mehr Personal einsetzen“, weiß Bartel. Bezüglich der Details sei es ein bisschen wie eine Glaskugel, meint er mit Blick auf die ständigen Änderungen und Anpassungen der neuen Gesetze.

Freizeitangebot mit vielen Facetten

Die 94 Bewohner im Christophorus in Pritzwalk verteilen sich auf den Bereich Pflegewohnen und altersgerechtes Wohnen, außerdem gibt es einen speziellen Wohnbereich für Demenzkranke. Auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege sind möglich. Zu den regelmäßigen Angeboten gehören Geburtstag des Monats, Weihnachtsfest, Osterfest, Herbst- und Sommerfeste. Besonders stolz sei die Belegschaft darauf, dass es wöchentlich Gottesdienste gebe. Die Bewohner können in ihrer Freizeit aktiv werden im Sport, bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Kuchen backen oder Wäsche legen, Gedächtnistraining, Gestalten und Basteln, Gesellschaftsspielen, Singerunden, Spaziergängen und Entspannungsübungen. In Stepenitz sieht das Angebot ähnlich aus. Hier leben mehr Bewohner in altersgerechten Wohnungen auf dem Gelände des einstigen Kloster Stiftes. Im Pflegebereich sind auch Bewohner untergebracht, die noch nicht im Seniorenalter sind.

Über die vier neuen Azubis freut sich der Leiter sehr: „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir sie gewonnen haben.“ Nun suche das Team für Stepenitz noch Pflegehelfer oder Pflegeassistenten.

Von Beate Vogel

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