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Bernd Gerhardt fährt seit Jahren mit

Tour de Prignitz Bernd Gerhardt fährt seit Jahren mit

Viele kleine Erlebnisse machen den Reiz der Tour de Prignitz aus, findet Bernd Gerhardt. Der Radsportler fährt seit Jahren bei der Tour de Prignitz mit und freut sich, wie sehr die Idee der Tour mittlerweile in seiner Heimatstadt Wittenberge verwurzelt ist.

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Mit Schwung aufs Hochrad: Das Radfahren hält den Wittenberger Bernd Gerhardt fit.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Wenn es eine Prignitzer Stadt gibt, die den Anspruch hat, eine Radfahrerhochburg zu sein, ist es Wittenberge. Noch heute berichten die älteren Einwohner, wie sich nach Schichtende in den großen Betrieben ein Heer von Fahrradfahrern durch die Straßen wälzte. Das ist lange her, doch das Radfahren spielt in der Elbestadt noch immer eine große Rolle. Sei es der Elberadweg, der Jahr für Jahr tausende Touristen durch Wittenberge führt, oder die Tour de Prignitz.

Nach einigen Jahren des Fremdelns ist die Tour mittlerweile in Wittenberge angekommen. Seit mehr als zehn Jahren fest im Sattel ist Bernd Gerhardt. Der 74-jährige fährt seit 1956 Fahrrad. Er bezeichnet sich als Radsportler, und kann diese Behauptung mit Fug und Recht tragen. Nach einer aktiven Laufbahn beim Eisenbahnsportverein seiner Heimatstadt war er noch bis 2016 Kommissär – eine Art Rennleiter und Schiedsrichter in einem – bei Radsportveranstaltungen.

Doch wenn es um Spaß an der Bewegung und am Erkunden der heimatlichen Umgebung geht., lässt Bernd Gerhardt nichts auf die Tour de Prignitz kommen. „Meine Frau Renate ist schon mitgefahren, als ich noch in der Stadtverwaltung gearbeitet habe“, sagt Bernd Gerhardt. Nach dem Erreichen des verdienten Ruhestandes fuhren Bernd Gerhardt und seine Frau oft gemeinsam mit. Meist ist er die gesamte Tour mitgefahren, wenn es sich irgendwie einrichten ließ.

Was macht für ihn den Reiz der Tour aus? „Ach, da gibt es einiges“, sagt Bernd Gerhardt. „Vor allem sind es die kleinen Begebenheiten, die menschlichen Begegnungen, wenn man durch die Orte der Region fährt.“ Sei es das spontane Auftreten eines Akkordeonspielers in einem Prignitzer Dorf, oder ein Dudelsack-Ständchen, das den Tour-Radlern in Heiligengrabe dargebracht wurde. „Da basteln Kinder, Medaillen aus Holz, gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen für die Durchfahrenden. Wo findet man so etwas sonst?“

Natürlich sind ihm auch die beiden Tour-Siege seiner Heimatstadt im Gedächtnis geblieben. „Als in Hinzdorf mit am Dorfeingang der Neptun scheinbar schwerelos über de, Erdboden schwebte, was war schon eine bleibende Erinnerung“, sagt Bernd Gerhardt. Gleiches gelte für „ Frau Luna“, die bei einem Empfang der Tour-Radler an einem Seil in luftiger Höhe über das Gelände der Alten Ölmühle glitt.

„Doch es muss gar nicht immer so etwas Großes sein“, sagt der Radsport-Experte.  „Es sind die vielen kleinen Begegnungen, die den Reiz der Tour de Prignitz asumachen. Mittlerweile haben wir auch viele Leute bei der Tour kennengelernt, die immer wieder dabei sind. Da freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen.“

Start in Wittenberge am Montag, 15. Mai, um 10 Uhr an der Alten Ölmühle. Dort ist am Samstag, 20. Masi, um 15 Uhr auch Zielankunft zum großen Tour-Finale.

Von Andreas König

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