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Berufsstart für den Handwerker-Nachwuchs

Düpow Berufsstart für den Handwerker-Nachwuchs

Erfolgreich in die Zukunft können acht Elektroniker und acht Kfz-Mechatroniker blicken. Nach dreieinhalb Jahren Ausbildung erhielten sie am Freitag ihren Gesellenbrief feierlich überreicht. Nun stehen ihnen sämtliche Türen offen, vom Meister und Betriebswirt bis hin zu einem Hochschulstudium. Und Handwerker seien dabei regelrechte Mangelware.

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Voller Stolz halten die Gesellen ihren Brief in den Händen.

Quelle: Pfeiffer

Düpow. Acht frisch gebackene Elektroniker und acht Kfz-Mechatroniker starten nun in ihre berufliche Laufbahn. Dreieinhalb Jahre Ausbildung in der Prignitz liegen hinter ihnen. Am Freitag bekamen die Elektroniker und Kfz-Mechatroniker nun ihre Gesellenbriefe feierlich überreicht, nachdem andere Azubis, wie Tischler, Maler, Maurer oder Friseure bereits im September nach dreijähriger Lehrzeit ihre Gesellenbriefe erhielten.

Der Anfang war nicht immer leicht. Die Auszubildenden musste sich in ihren Betrieb eingewöhnen und untereinander kennenlernen. „Es gab weitreichende Aufgaben und es wurde erneut die Schulbank gedrückt. Doch nun gehören die Anstrengungen der Vergangenheit an“, so Kreishandwerksmeister Heiko Wegner. „Ein besonderer Dank geht dabei an die Lehrmeister, Berufsschulen und vielen weiteren Unterstützern und Wegbegleiter, die bis auf einen Lehrlinge alle erfolgreich durch die Ausbildung und Prüfung brachten.“

Bedarf an Handwerkern ist groß

Nun geht es für die Gesellen weiter in der eigenen beruflichen Laufbahn, entweder in den Betrieben hier in der Region oder anderswo. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Gesellen in der Region blieben oder woanders Erfahrung sammeln und später zurückkommen, um das Handwerk in der Prignitz zu stärken“, sagte Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam. Er selbst ist gebürtiger Prignitzer und freute sich sehr, dass er Grußworte an die frisch gebackenen Gesellen in seiner Heimat richten durfte. Alle von ihnen hätten den richtigen Weg eingeschlagen. „Handwerker sind Mangelware, man braucht sie Noch und Nöcher“, meint Wüst.

Die Türen stehen allen 16 offen

Die Gesellen sollen nun auf ihr Können und Wissen vertrauen, betont Udo Staek, Bürgermeister der Gemeinde Karstädt und Mitglied im Regionalen Wachstumskern. Sie sollen den Erfolg und Stolz genießen. „Trotzdem ist man nicht von Arbeit freigesprochen“, so Staek. „Die Technik schreitet weiter voran und die Gesellschaft verändert sich. Neue Anforderungen kommen in Zukunft auf die Gesellen zu.“ Daher seien Veränderungen wichtig, vor denen man aber keine Angst haben sollte.

Zum ersten Mal gab es diesmal zwei ungarische Auszubildende, dank eines Förderprogramms der Bundesregierung zur Sicherung des Fachkräftemangels. Allen 16 Gesellen stehen nun die Türen offen. Vom Meister bis zum Betriebswirt oder gar einem Hochschulstudium können sie sich qualifizieren, wenn sie wollten. Insgesamt gibt es in der Prignitz etwa 1300 Handwerksbetriebe mit bis zu 96 Berufen. In der Kreishandwerkerschaft sind rund 200 Mitgliedsbetriebe mit zehn Berufsbildern vereint.

Von Marcus J. Pfeiffer

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