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Prignitz Besuch in der Kita „Rappelkiste“
Lokales Prignitz Besuch in der Kita „Rappelkiste“
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00:18 17.11.2016
Die Kinder starten mit Kitaleiterin Birgit Schalm (r.) und Praktikantin Blanca (l.) in den Tag. Quelle: : Christamaria Ruch
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Kemnitz

„Blätterfall, Blätterfall, bunte Blätter überall, raschel, raschel, es wird kalt“, singen die Mädchen und Jungen lautstark beim Morgenkreis. Natürlich ist jetzt Herbst und auch diese Jahreszeit bringt für die Kinder in der Kita „Rappelkiste“ in Kemnitz (Stadt Pritzwalk) jeden Tag neue Abenteuer.

Die Kita „Rappelkiste“ befindet sich seit 1988 in dem heutigen Domizil. Sozusagen in der zweiten Reihe ist die Einrichtung zu Hause. Denn von der Bundes- und Dorfstraße führt erst eine Querstraße zur Kita. Kinder aus dem Dorf sowie Bölzke, Alt und Neu Krüssow, Sarnow oder Pritzwalk besuchen die Kita. Zwei Spiel- und Ruheräume, der Entspannungs- oder Snoozelraum sowie die Kinderwerkstatt sorgen für einen abwechslungsreichen Alltag. Bis zu 26 Mädchen und Jungen können in der Kita betreut werden. Derzeit besuchen 24 Steppkes die Einrichtung. Geöffnet ist von 6.30 bis 17 Uhr. Sechs Plätze stehen im Krippenbereich sowie 20 im Kitabereich bereit. Derzeit gehören sieben Mädchen und Jungen zum Vorschulalter.

Wetterschau im Morgenkreis

Um 8 Uhr starten die Kinder und ihre Erzieherinnen immer mit dem Morgenkreis. „Welcher Tag ist denn heute?“, fragt Leiterin Birgit Schalm in die Runde. Nach einigen Vorschlägen kommt „Dienstag“ und damit liegen alle richtig. Schon zählen sie gemeinsam die Wochentage auf, bevor sie dann zu den beiden S-Tagen Sonnabend und Sonntag gelangen. Und viele wissen natürlich, dass nun Herbst ist. Dazu fällt den Kinder einiges ein: „Wenn die Blätter fallen“, „der Wind pustet ganz doll“ oder „wir sammeln Blätter, Kastanien und Eicheln.“ Dann blickt Birgit Schalm in die Runde und bittet Ben, nach dem Wetter Ausschau zu halten. Ben verlässt kurz den Morgenkreis, geht zum Fenster, stützt sich dort ab, wirft einen kurzen Blick hinaus und sagt: „Es regnet.“

Benn kennt nach dem Blick aus dem Fenster die Wetterlage. Quelle: Christamaria Ruch

Gut 20 Minuten sammeln Birgit Schalm und die beiden Erzieherinnen Sophie Steckel und Susanne Rosenberger die Kinder beim Morgenkreis. Für ein Jahr lang ist auch die Praktikantin Blanca jeweils wöchentlich an zwei Tagen mit von der Partie. Nach dem Morgenkreis nehmen alle am Frühstückstisch Platz, bevor sie dann in die täglichen Angebote und das freie Spiel gehen. In der Kemnitzer Kita steht der Situationsansatz bei der pädagogischen Arbeit im Mittelpunkt. Dazu gehört die offene Arbeit, bei der jedes Kind aus einem breiten Angebot wählen kann. Vieles am Tag spielt sich draußen auf dem geräumigen Spielplatz ab. „Wir gehen auch bei Regen immer raus“, sagt Birgit Schalm. Und: „Ist es warm, finden fast alle Angebote und auch die Mahlzeiten draußen statt.“

Kleine Handwerker am Werk

Die Natur spielt dort eine große Rolle. „Wir gehen durch Feld und Wald und pflegen auch gute Elternkooperationen“, so Birgit Schalm. Erst vor zwei Monaten machten Mitarbeiter vom Prignitzer Katastrophenschutz einen Abstecher in die Kita. „Die Kinder konnten sich die Fahrzeuge ansehen, sich gegenseitig verbinden und viele Fragen stellen“, erinnert sich Birgit Schalm. An einer Wand hängt die Urkunde „Kita mit Biss“ und belegt, dass sich die Einrichtung an der jährlichen Zahnprophylaxe beteiligt. Die Kinder werden regelmäßig im Rahmen der Bibliotheksaktion „Bibfit“ auf die Welt der Bücher eingestimmt.

Besonders beliebt ist auch die Werkstatt in der Einrichtung. „Wir trauen den Kindern dabei auch etwas zu und das ist wirklich wichtig“, sagt Schalm. Während die jüngeren Kinder mit Hammer, Bohrer oder Säge in Spielzeugausführung hantieren, greifen die Kinder ab fünf Jahre zu den echten Werkzeugen. Noch liegen die letzten Kastanien zum Basteln bereit, doch schon lenken die Erzieherinnen den Blick in Richtung Advent. Beim Weihnachtsmarkt in Pritzwalk treten immer auch die Vorschulkinder aus der „Rappelkiste“ auf. „Auf die Busfahrt dorthin über die Dörfer freuen sich alle Kinder immer besonders“, so Birgit Schalm.

Von Christamaria Ruch

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