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Prignitz Betreutes Wohnen nimmt bald den Betrieb auf
Lokales Prignitz Betreutes Wohnen nimmt bald den Betrieb auf
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16:00 23.02.2017
Betreutes Wohnen mitten in der Stadt: Das „Private Seniorenwohnen Feuerböter“ soll den Mietern Freiheit und Geborgenheit vermitteln. Quelle: Beate Vogel
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Pritzwalk

Gut zehn Jahre sind seit dem Großbrand des Fachwerkhauses in der Pritzwalker Marktstraße 30 vergangen. Jetzt erinnert daran nichts mehr: Das neue Wohnhaus, das Bauherr Norman Feuerböter dort errichten lässt, ist fast fertig. Und es fügt sich mit seinen Pastellfarben und der schlichten, zeitlosen Gestaltung wunderbar in die vorwiegend klassizistische Fassadenfront der Marktstraße ein.

Nach dem Spatenstich im Juni 2016 und dem Richtfest im Oktober stehen in der dritten Märzwoche nun die Bauabnahmen an, informierte Norman Feuerböter, der mit seiner Frau Jessica in dem Objekt unter der Überschrift „Privates Seniorenwohnen“ eine moderne Tagespflegeeinrichtung anbieten möchte. Erst wenn alles abgenommen ist, gibt es grünes Licht.

Mieter haben ihre neue Wohnung bereits gesehen

Die Eröffnung ist für den 1. April vorgesehen – wenn alle Termine klappen. Eine mehrwöchige Verzögerung musste Norman Feuerböter bereits zu Beginn der Bauarbeiten hinnehmen. Die Begleitung durch die Bodendenkmalpflege hatte Gegenstände aus der Zeit des großen Stadtbrandes, aus dem Mittelalter sowie ältere Steinmauern zutage gefördert. Aus der geplanten einen Woche archäologischer Begleitung wurden fünf Wochen.

Die ersten künftigen Mieter konnten ihre Wohnungen nun bereits in Augenschein nehmen und nach ihren Vorstellungen und Wünschen die Einrichtung planen. „Sie erwarten nun voller Spannung die Übergabe der Wohnungsschlüssel“, so Unternehmer Feuerböter. Insgesamt 16 Wohneinheiten gibt es in dem Gebäude. „Zurzeit besteht noch die Möglichkeit, sich eine Wohnung anzusehen“, informierte Norman Feuerböter. Drei Appartements sind noch frei.

Ohne Unterstützung finanziert

Die künftigen Bewohner des Hauses können selbst entscheiden, wie viel Pflege und welche Angebote sie nutzen wollen. „Sie sollen sich frei, aber zugleich geborgen fühlen.“ Entsprechend ihrer Wünsche und ihres Bedarfes können die Mieter in der Pflege versorgt werden – „einschließlich aller Mahlzeiten, dem Wäscheservice und der Hausarbeit“. Jeder soll selbst entscheiden, ob er nach dem Frühstück einen Stadtbummel machen will, mittwochs und freitags auf den Wochenmarkt geht oder aber das Angebot der Tagespflege in Anspruch nimmt. Das wird dann im Obergeschoss des Hauses vorgehalten. Das Team für das „Private Seniorenwohnen Feuerböter“ muss der junge Unternehmer freilich noch aufstocken: mit Pflegefachkräften, Pflegehelfern, Sekretärin und Fahrer.

Finanziert wird das Projekt von den Unternehmern selbst. „Eine Förderung gab es nicht“, erläuterte Silvia Feuerböter, die Mutter des Investors und Chefin der Privaten Hauskrankenpflege in Pritzwalk. Sie sieht in dem Wohnangebot eine Bereicherung für Pritzwalk: „Wir eröffnen damit einen Zweig, den es so vorher nicht gab.“ Den hätte die Firma gern in der Meyenburger Straße aufgebaut. Dort steht nun seit geraumer Zeit ein kommunales Wohnhaus leer. Die Stadt habe kein Interesse gehabt, sagt Silvia Feuerböter.

Von Beate Vogel

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