Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Bewusstseinsfindung in der Prignitz
Lokales Prignitz Bewusstseinsfindung in der Prignitz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 15.08.2016
Sängerin Tuulia bringt nordischen Schamanengesang in die Prignitz Quelle: Veranstalter
Anzeige
Preddöhl

Eine ländliche Idylle im Prignitzer Land, einen Katzensprung von der Autobahnabfahrt Meyenburg entfernt, heißt Preddöhl. An einem Stausee gelegen, entfaltet der Ort seit ein paar Jahren im August für eine Woche seinen besonderen Zauber beim „New Healing Festival“. Magische Lichter zwischen Bäumen, leuchtenden Zelten und sphärischen Klängen verwandeln Wiese und Wald in einen Platz, an dem es möglich ist, sich in vielfältiger Weise dem eigenen Bewusstsein zu widmen. Vom 15. bis 21. August ist Berührtsein ausdrücklich erwünscht.

Healing ist englisch für Heilen – das Festival ist ein Appell an die eigene Verantwortlichkeit. Die Workshopreihe, die am Montag beginnt, bietet vielfältige Möglichkeiten, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Achtsamkeit, Balance, Konzentration sind die Kerne, denen sich der angespannte Mensch widmen kann. Auf den Weg zu diesen Geistzuständen verhelfen Yoga-Varianten, Wohlfühl-Massagen, Tanz, Poe­sie, Gesang und Meditation. Alle Sinne werden auf dem Festival angesprochen.

Viele Wege führen ins Selbst

Schauspieler, Musiker, Köche, Fitnesstrainer, Yoga-Lehrer, Masseure, Artisten nehmen fachgerecht auf die Reise ins Selbst mit. Der Mime Ben Soyka bietet, begleitet von seinem Cello, Schauspieltraining an. In der Karma-Küche steht Martin Svitek und weiht in die Geheimnisse veganen und vegetarischen Kochens ein. Körperkraft und Geschicklichkeit werden in Kursen trainiert: Balancieren auf dem Seil, das Wirbeln mit Poi-Bällen oder Hüftschwung mit dem Hula-Hoop-Reifen. Unterwegs im Prignitzer Grün ist Elenor vom Eichenmoor – sie nennt sich Hexe und Heilerin und weiß, wofür die Kräutlein gut sind. Die finnische Sängerin Tuulia bringt nordischen Schamanengesang mit. So zieht sich ein bunter Faden raffinierter Tipps zur Selbstfindung durch die Tage. Zwischendurch wird entspannt – Chillout genannt – internationale DJs versetzen in Beseeltheit.

500 Teilnehmer für die Workshop-Woche erwartet

Veranstalter Sebastian Enkelmann rechnet mit etwa 500 Teilnehmern für die Workshop-Woche . Die Party vom 19. bis 21. August krönt die inspirierende Zusammenkunft. Hier werden etwa 3000 Besucher aus aller Welt zu Tanz und Trance erwartet. Künstler – live oder am Mischpult – schaffen Klangwelten zum Versenken.

Weil der Mensch Bestandteil der Natur ist, trägt das Festival zur Nachhaltigkeit bei und setzt auf Komposttoiletten. Gäste können in Abenteuer-Tipis übernachten und ökologisch korrekt wird geduscht und gespeist.

Informationen zum Festival vom Fundbüro bis zum Sanitäter finden sich im Internet unter www.newhealing.de.

Tickets kosten ab 15. August an der Tageskasse für die Workshop-Tage 75 Euro, für das Party -Wochenende 75 Euro und für die gesamte Healing-Week 100 Euro. Ermäßigung erhalten die Einwohner der anliegenden Dörfer, weil es laut für sie wird: Postleitzahl 16909, 16928, 16945 und 16949, – Wochen-Ticket für 50 Euro.

Kinder bis acht Jahre haben freien Eintritt. Für die Lütten gibt es ein Programm aus klassischen Spielen, Toben an Spielgeräten und einer Zauberwelt.

Von MAZonline

Ein interessantes Wochenende können einheimische Kinder und Flüchtlingskinder im Waldlehrpark Groß Woltersdorf verbringen. Die Gemeinde Groß Pankow lädt für den 20. und 21. August zum 1. Integrationscamp ein. Im Angebot sind die Sommerodelbahn, der Waldlehrpark und Baden. Für die Kinder ist die Teilnahme kostenlos. Lediglich de An- und Abreise muss gesichert werden.

14.08.2016

800 000 Euro haben die Stadtwerke Pritzwalk für ihre neue Vorschaltanlage ausgegeben. Das ist die größte Investition in Netztechnik der Unternehmensgeschichte. Die Technik sorgt dafür, dass die 15 000 Volt hohe Mittelspannung in die Trafostationen des Ortsnetzes geleitet werden kann.

14.08.2016

Auf vielen Autos im Ort prangen unterschiedliche Aufkleber, die eine Kuh zeigen, die Bier trinkt. Das Motiv findet sich auch auf T-Shirts wieder. Auch wenn der Ortsname „Kuhbier“ weder etwas mit Kuh noch mit Bier zu tun hat, sind die Bewohner stolz darauf. Schließlich gibt es ihn nur einmal.

12.08.2016
Anzeige