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Prignitz „Bezaubernde Prignitz“ in Bildern
Lokales Prignitz „Bezaubernde Prignitz“ in Bildern
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00:19 02.12.2017
Mayk Plewka blättert in einem alten Fotoalbum. Quelle: Bernd Atzenroth
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Pritzwalk

Da ist die Auswahl nicht leichtgefallen: Aus etwa 200 Bildern von 32 Einsendern beim Fotowettbewerb der Stadtwerke Pritzwalk wurde nun eine Auswahl herausdestilliert, die ab dem kommenden Samstag, 2. Dezember, unter dem Titel „Bezaubernde Prignitz“ im Pritzwalker Stadt- und Brauereimuseum zu sehen ist. Um 15 Uhr wird Wolfgang Simon, Vorsitzender der Pritzwalker Gesellschaft für Heimatgeschichte, die Ausstellung eröffnen. Es wird die letzte Schau im alten Stadt- und Brauereimuseum sein, bevor das neue Museum in der Tuchfabrik eröffnet wird.

Darauf ist Mayk Plewka von den Pritzwalker Stadtwerken auch ein wenig stolz. „Wir werden das Museum natürlich auch weiterhin unterstützen“, betonte er. Wert hat er darauf gelegt, dass jeder, der Fotos eingesandt hat, auch in der Ausstellung berücksichtigt wird, weshalb der Ausstellungsraum mit ungewöhnlich vielen Exponaten ausgestattet wurde. Museumsleiter Lars Schladitz findet das passend: „Wir freuen uns, dass die Bevölkerung daran einen so großen Anteil hat.“ Aus den Ergebnissen des Fotowettbewerbs wird auch der Stadtwerke-Kalender 2018 zusammengestellt, den Kathrin Reiter gestalten wird. „Er wird nächste Woche da sein und dann kostenlos an alle Haushalte verteilt“, erklärte Plewka. Es ist das zweite Mal nach 2016, dass die Stadtwerke einen solchen Kalender erstellen lassen.

Die letzte Ausstellung im Pritzwalker Stadt- und Brauereimuseum zeigt Beiträge für den Fotowettbewerb der Pritzwalker Stadtwerke. Quelle: Bernd Atzenroth

Am Mittwoch waren Mitarbeiterinnen des Museums und Kathrin Reiter damit beschäftigt, die Exponate in den Räumlichkeiten aufzuhängen und dabei gut zu präsentieren. Gleich zu Beginn wird man mit Winterbildern auf die anbrechende Jahreszeit eingestimmt. Dann geht es in der Folge der Jahreszeiten einmal rundum im ganzen Ausstellungsraum. Dazwischen gibt es noch eine Ecke für andere Motive, die Technik zeigen oder den Empfang der Radler bei der Tour de Prignitz. Auf der Galerie befinden sich Tierbilder, so ein sehr schönes Waschbärporträt, sowie ein ungewöhnliches Bild einer Sonnenfinsternis. An exponierter Stelle sind vier historische Pritzwalk-Bilder, aufgenommen in den späten fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, zu sehen. Eine alte Pritzwalkerin hat ihre Fotoalben zum Stöbern für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Eine Jury entscheidet nun darüber, wer einen der vier Hauptpreise und wer einen Sonderpreis erhält. Eventuell werden die Sieger bereits bei der Ausstellungseröffnung bekanntgegeben. Bis zum 22. Dezember sind die 64 Bilder zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Zum Jahresende wird das Stadt- und Brauereimuseum in seiner jetzigen Form die Pforten schließen.

Von Bernd Atzenroth

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