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Prignitz Bilder von liebevoll gepflegten Schätzchen
Lokales Prignitz Bilder von liebevoll gepflegten Schätzchen
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02:15 31.10.2015
Zeigen den Sparkassenkalender (v. l.): Frank Streese, Elfi Gabriel und André Wormstädt. Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

Immer weniger Prignitzer bringen ihr Geld zur Bank oder Sparkasse. Das geht aus dem jüngsten Vermögensbarometer hervor, das die Sparkassen-Finanzgruppe anlässlich des Weltspartages herausgegeben hat. „Dabei ist der Sparwille in den Bevölkerung durchaus vorhanden, doch angesichts der künstlich niedrig gehaltenen Zinsen ist es schwierig, die Kunden von der Notwendigkeit des Sparens zu überzeugen“, sagte André Wormstädt, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Prignitz.

Statistisch gesehen, scheint das vielleicht auch nicht nötig zu sein, denn laut bundesweit erhobenem Finanzbarometer seien 56 Prozent der Deutschen mit ihrer finanziellen Situation zufrieden. Derlei Erhebungen für die Prignitz gebe es zwar nicht, aber „im Großen und Ganzen können wir die Trends aus dem Finanzbarometer bestätigen“, ergänzte Sparkassen-Vorstands-Mitglied Elfi Gabriel. Während der Anteil der Zufriedenen im Vergleich zu den Vorjahren nahezu konstant geblieben ist, sank die Zahl der Unzufriedenen binnen zehn Jahren um die Hälfte. Nunmehr äußerten nur noch neun Prozent der Befragten, sie seien finanziell unzufrieden. Sorgen bereitet vielen Bürgern jedoch das niedrige Leitzinsniveau. „Das erschwert in vielen Fällen eine Altersvorsorge“, sagte Elfi Gabriel. Viele betrachten daher das eigene Heim als Altersvorsorge. Noch immer hielten 53 Prozent der Bevölkerung das Eigenheim für die beste Anlagemöglichkeit. „Auch in der Prignitz ist das Interesse am Eigenheimbau und dem Erwerb von Immobilien groß“, erklärt André Wormstädt. In wachsendem Maße interessieren sich die Prignitzer Kunden auch für Wertpapiere. Allerdings wachse auch die Zahl derer, die überhaupt keine private Altersvorsorge betrieben. Das treffe mittlerweile auf 40 Prozent der Befragten zu, wobei vor allem Geringverdiener kaum oder gar keine Ersparnisse zurücklegen – vor allem wohl auch, weil sie mit weniger als 1000 Euro im Monat nicht viel zuzusetzen haben. Zur Sparsamkeit anregen möchte das kommunale Geldinstitut nicht zuletzt mit dem neuen Kalender.

Wie viele Stunden Oldtimer-Liebhaber Frank Streese in sein gutes Stück investiert hat, vermag der Pritzwalker Autohausbesitzer nicht zu sagen. Jedenfalls so viele, dass der blitzeblanke VW T1 „Bulli“ es in den Kalender der Sparkasse Prignitz für 2016 geschafft hat. Zusammen mit elf anderen Technik-Schätzen stiftet der Transporter den fast schon despektierlich klingenden Titel „Olle Karren“. Doch die betagten Fahrzeuge sehen sehr gut aus, so dass sich fast schon wieder die Redensart „Je oller, je doller“ anbietet. „Als Sparkasse Prignitz sind wir uns der Tatsache bewusst, dass schraubende Liebhaber viel Zeit für die Pflege und den Erhalt der Oldtimer aufwenden“, sagte Sparkassenvorstandsvorsitzender André Wormstädt. Daher sei der Titel eher „augenzwinkernd“ gemeint, versicherte der Sparkassenchef.

Anlass der Veröffentlichung ist der Weltspartag. Für Freitag, 30. Oktober, lädt die Sparkasse Kunden und interessierte Bürger in die drei Filialen in Pritzwalk, Perleberg und Wittenberge ein. „Als Beitrag zu gesunder Ernährung verteilen wir Äpfel an unsere Kunden“, sagte André Wormstädt.

Von Andreas König

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